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Eldar Tusmuchamedoff

Zigarren. Die Tabak-Geografie

Es gibt die Überlieferung, dass die mittelalterlichen Mönche in der Region des heutigen Burgund die Erde aßen, um zu verstehen, an welchen Stellen die Reben gepflanzt werden sollen und an welchen nicht. Die französischen Böden sind so vielfältig, dass der Weinberg, auf dem die Reben für Weine der Kategorie Gran Cru wachsen, unmittelbar an Böden angrenzen kann, dessen Trauben lediglich für ordinäre Tafelweine ausreichen. Es ist schade, dass die Geschichte nicht dokumentiert hat, ob die altertümlichen Stämme Mittelamerikas ebenfalls die Erde kosteten, um zu bestimmen, wo sie am besten den Tabak anbauen sollten. Es ist durchaus möglich, dass etwas Derartiges in der Zigarrengeschichte vorgekommen ist. Denn es ist allein die Erde, die weiß, wie die Zigarre aus dem Tabak schmecken wird, der auf ihr angebaut wird.

KUBA

Tabak-Geografie, Kuba

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage                                                      

Bekannte Marken:

Cohiba, Montecristo, Partágas, Romeo y Julieta, Hoyo de Monterrey, Vegas Robaina

Obwohl die ersten Tabakplantagen nicht auf Kuba, sondern auf Santo Domingo bewirtschaftet wurden, gelingt es heute keinem tabakproduzierenden Land, den Vergleich mit Kuba zu vermeiden und einem solchen Vergleich standzuhalten. Den Status der größten Zigarrenweltmacht erlangte Kuba, als sich spanische Tabakproduzenten Anfang des XVII. Jahrhunderts in der Zentralregion der Insel (heute Remedios) niederließen.

Die fantastischen Böden von Remedios brachten ausgezeichneten Tabak hervor. Deren Qualität konnte sich aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht mit derjenigen kubanischer Tabaksorten messen.

Die Vorteile der Region Vuelta Abajo entdeckte man Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Nach einem Aufstand während des Kampfes um die Unabhängigkeit waren viele Tabakproduzenten gezwungen, aus der Zentralregion Remedios in den Westen zu ziehen. Sie ließen sich 200 Kilometer von Havanna entfernt nieder. Und entdeckten schon bald, dass der Tabak, der auf dem neuen Boden angebaut wurde, um einiges besser war als der aus Remedios.

Die Region Vuelta Abajo unterteilt sich in 7 Bezirke. In dieser Region befindet sich auch der Ort Pinar del Río, der in Sachen Tabakqualität als absolute Nummer eins gilt. Ferner sind in Vuelta Abajo die Städte Saint-Louis und Saint-Juan-y-Martines Zentren für Tabakproduktion. Zusammen bilden diese drei Standorte »das goldene Dreieck« des kubanischen (und weltweiten!) Tabakanbaus. Die Plantagenbesitzer sagen, dass der wichtigste Faktor für ihren Tabak neben den Besonderheiten des Klimas der mineralienreiche Boden ist. Seine fruchtbare Schicht erreicht eine Tiefe von zwei Fuß (60,9 cm), was die maximale Sättigung der Tabakblätter mit Nährstoffen gewährleistet.

Das zweite Tabakanbaugebiet Kubas, die Provinz Oriente, besteht aus den beiden fern voneinander liegenden Örtchen Moa und Bayamo. Der Tabak, der in Oriente  für Umblätter und Füllung angebaut wird, unterscheidet sich erheblich von dem im Westen gezüchteten, und leider nicht zum Positiven. Fast der gesamte Tabak aus Oriente wird für die Zigarrenproduktion auf dem Binnenmarkt verwendet. Nichtsdestoweniger verdient die Provinz Oriente Aufmerksamkeit, weil Columbus und seine Weggefährten höchstwahrscheinlich dort, im Örtchen Baracoa (unweit vom jetzigen Moa), erstmals auf einen rauchenden Eingeborenen trafen.

Die Provinz Remedios, die in der Bergregion zwischen den Städten Santa Clara, Ciego de Avila und Sancti Spiritus liegt, teilte noch bis vor etwa 10 Jahren das traurige Schicksal von Oriente. Bis zum Ende der 90er Jahre war der dort angebaute Tabak aufgrund seiner mangelhaften Qualität ebenfalls ausschließlich für den Binnenmarkt bestimmt. Nach vollständiger Neubewirtschaftung sämtlicher Plantagen hat die Qualität beachtlich zugenommen. Heute verwendet man den in Remedios angebauten Tabak für Umblätter und Füllung bei preiswerten handgerollten Zigarren. In der Region Partido, 40 Kilometer westlich von Havanna, werden hauptsächlich Deckblätter im Schatten angebaut. Im Übrigen wächst dort auch ein feiner Fülltabak, der für einfache Zigarren Verwendung findet.

Auf Kuba werden hauptsächlich die Tabaksorten Сorojo und Сriollo kultiviert. Die Сriollo-Blätter werden meistens als Füllung verwendet, während die Сorojo-Blätter traditionell für Deckblätter bestimmt sind. Ausgezeichnet in ihrer Textur sowie in den geschmacklichen und aromatischen Charakteristiken, hatten die Sorten Сorоjo und Сriollo ursprünglich ein großes Manko – sie waren anfällig für Schädlingsbefall. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre wurden ganze Ernten dieser Sorten vernichtet. Erst Anfang der 90er Jahre gelang es den Fachleuten, bessere Varianten von Сorоjo und Сriollo zu kreuzen.

Die Schwierigkeit bestand in der Notwendigkeit, einen Hybrid zu kreieren, der die positiven Charakteristiken der Ausgangssorten beibehält, aber resistent gegen den Krankheitsbefall ist. Habana 92 ist die verbesserte Version von Сriollo, und die etwas später gezüchtete Habana 2000 ist ein Nachfahre der Сorоjo-Sorte. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden in Vuelta Abajo die ganz neuen Sorten Сriollo 98 und Сorojo 92 erprobt.

Puro bedeutet auf Spanisch »rein«. In keinem anderen Land bedeutet der Begriff »reinrassige Zigarre« so viel wie auf Kuba. Eben mit dem Wort »puro« bezeichnen die Kubaner ihre »Habanos«. Nach dem Vorbild der geschützten Herkunftsbezeichnungen im Weinanbau (u.a. AOC und DOC) hat der kubanische Staat im Jahr 2010 Gebiete festgelegt, an denen der Tabak wachsen muss, damit die Zigarren, die daraus gerollt werden, die Bezeichnung Habanos tragen dürfen. Über diese Denominaciones de Origen Protegida (D.O.P.) wacht die »Consejo Regulador de Denominación de Origen Protegida Habanos«. Andere Zigarren dürfen sich zwar »kubanisch« nennen, sind aber keine Habanos.

Dominikanische Republik

Tabak-Geografie, Dominikanische Republik

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Avo, Ashton, Arturo Fuente, Davidoff, La Flor Dominicana, Macanudo

Die ersten Tabakplantagen wurden auf der Insel Haiti (damals Santo Domingo) im Jahr 1521, also 50 Jahre früher als auf Kuba, bewirtschaftet. Wegen der ständigen Konflikte zwischen den Großmächten um die kleine Karibikinsel wurde der dortigen Tabakproduktion keine gebührende Aufmerksamkeit zuteil, bis Santo Domingo in 1845 endlich die Unabhängigkeit erlangte.

Die Blütezeit des dominikanischen Tabakanbaus fiel auf die zweite Hälfte des XX. Jahrhunderts. Im Jahr 1962 wurde vom US-Präsidenten John F. Kennedy ein Embargo auf die Einfuhr von kubanischen Zigarren und Tabake in die Vereinigten Staaten verhängt. Die Dominikanische Republik verwandelte sich innerhalb weniger Monate in eine Pilgerstätte für amerikanische Zigarrenproduzenten und Distributoren.

Die Dominikanische Republik hat zwei wichtige Tabakanbauregionen: Real und Cibao, unweit von der Hauptstadt Santiago. In Cibao befindet sich die Perle des dominikanischen Tabakanbaus, das Cibao-Tal. Fachleute vergleichen seine Bedeutung für die Dominikanische Republik mit der von Vuelta Abajo für Kuba. Der beste Tabak wächst im nördlichen Teil des Tals, am Fuß des Gebirges Cordillera Septentrional. Die Böden sind dort reich an Mineralien, die fruchtbare Bodenschicht ist sehr tief und gewährleistet eine ausgezeichnete Feuchtigkeitszirkulation. So wird der hier angebaute Tabak, ähnlich
einer Pflanze im Gewächshaus, mit einer natürlichen Drainage versorgt.

Das Herz der Region ist die Stadt Villa Gonzalez und ihre Umgebung, mitten im Cibao-Tal. Die größte Dichte von Tabakplantagen hat das Gebiet des Dorfes Jacagua, südwestlich von Villa Gonzalez, wo jedes Anbaugebiet unvergleichliche Charakteristika und ein besonderes Mikroklima hat. Dementsprechend einzigartig ist auch der Tabak aus diesen Anbaugebieten.

Bis 1993 baute die Dominikanische Republik ausschließlich Tabak für Umblätter und die Füllung an. Es wurden hauptsächlich zwei Tabaksorten verwendet, das traditionelle Olor Dominicano und Piloto Cubano, dessen Samen cubanische Tabakbauern mitbrachten, als sie in den 60er Jahren aus ihrer Heimat flohen. Die dominikanischen Böden erwiesen sich für den Piloto-Cubano-Tabak als sehr günstig.

Das erste Experiment zum Tabakanbau für Deckblätter auf der Insel wurde Anfang der 80er Jahre durchgeführt. Damals wurde dank einer Initiative der Dominikanischen Tabakassoziation eine ganze Reihe von Plantagen mit Connecticut-Tabak bepflanzt. Der Versuch war aber ein Misserfolg. Im Jahr 1992 entschied sich die Fuente-Familie, den Anbau von Deckblätter-Tabak wieder zu riskieren. Auf seinen Plantagen in El Caribe, im Cibao-Tal, baute Carlos Fuente Tabak kubanischer Herkunft an. Trotz schwieriger Wetterbedingungen bescherte die Saison 1992–1993 ihm eine ausgezeichnete Ernte.

1993 erschien die erste (rein-)dominikanische Zigarre, eine echte Puro – die Fuente Opus X. Trotz Fuentes Erfolg wagte es jedoch zuerst niemand, das riskante Experiment zu wiederholen. Es vergingen einige Jahre, bis einige andere Produzenten ebenfalls gänzlich dominikanische Zigarren produzierten. Die absolute Mehrheit der dominikanischen Produzenten bevorzugt es jedoch bis heute, Zigarren aus eigenem Tabak in importierte Deckblätter einzuwickeln.

HONDURAS

Tabak-Geografie, Honduras

Spezialität: 

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Flor De Selva, Rocky Patel, Flor de Copán, Camacho, Zino

Die erste honduranische Tabakfabrik Flor de Copán wurde im Jahr 1873 gegründet. Internationales Interesse für den hiesigen Tabak begann sich aber erst in den 70er Jahren des XX. Jahrhunderts zu entwickeln, als Zino Davidoff nach Honduras kam, um dort Zigarren für den amerikanischen Markt zu produzieren. Heute zählt Honduras nach der Dominikanischen Republik zum wichtigsten Produzenten nicht-kubanischer Zigarren, obwohl dort nur 16 Prozent des Bodens für den Tabakanbau kultiviert sind.

Lange Zeit ließen sich ihre Zigarren, die aus doch recht hochwertigem Tabak hergestellt waren, nicht mit kubanischen und dominikanischen vergleichen. Erst vor etwa 20 Jahren erlaubte es der Staat, bei den Mischungen Importtabake zu verwenden. Diese Entscheidung beeinflusste das Tabakgeschäft durchaus positiv. Einige Jahre später fingen die honduranischen Produzenten an, selbstgezüchtete Qualitätsdeckblätter zu verwenden, die zuvor ausschließlich für den Export bestimmt waren.

Der beste Tabak wächst in Danlí, San Pedro Sula und Santa Rosa de Copán. Santa Rosa ist das Zentrum des Bergtabakanbaus, das Tal Danlí ist die größte und ausbaufähigste Region. Das Land im weniger erfolgreichen Sula-Tal gehört fast vollständig immigrierten Kubanern.

Aus dem Tabak, der in Santa Rosa de Copán angebaut wird (genau dort kam Davidoff in den 70er Jahren an), werden Zigarren der Marken Flor de Copán und Zino gerollt. Die Zigarren Credo Ligas, Don Tomas und Astral werden aus dem Danlí-Tabak hergestellt. Der bekannteste
100-prozentige honduranische Tabak Copaneco wird ausschließlich als Füllung verwendet.

Die einst aus Kuba eingeführten Tabaksorten Сorojo und Сriollo veränderten sich in Honduras im Laufe der Jahre so stark, dass man sie inzwischen als einheimisch bezeichnen kann.

NICARAGUA

Tabak-Geografie, Nicaragua

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Don Pepin, Nicarao, Perdomo, Padron, Placencia, Oliva

Der Tabakanbau in diesem Land hat eine ebenso lange Geschichte wie auf Kuba oder in der Dominikanischen Republik. Die nicaraguanischen Tabakbauern kämpften aber lange Zeit vor allem ums Überleben und hatten nicht die Möglichkeit, die eigene Produktion zu vervollkommnen. Die Entwicklung des Tabakanbaus in Nicaragua störte auch den Erfolg des nicaraguanischen Kaffees, eine Priorität des Staates in Sachen Exportkultur.

Kubanische Flüchtlinge versuchten Mitte der 60er Jahre, den lokalen Tabakanbau auf ein mit anderen Ländern vergleichbares Niveau anzuheben. Die nicaraguanische Revolution unterbrach aber ihre Bemühungen. Es war Comandante Ortega, der die Bauern wieder auf den Tabak aufmerksam machte. Er legte den Baustein für die Blüte des nicaraguanischen Tabakanbaus. Innerhalb
weniger Jahre wurde Nicaragua nach Kuba das zweite Land der Region bei der Produktion von Puros.

Die Täler Jalapa und Estelí bauen Tabak sowohl für die Füllung als auch für Umblätter und Deckblätter an. In Estelí sind beinahe alle Plantagen in »kubanischer« Hand. Sie sind zwischen Henry Berge (in Miami geborener Kubaner) und der Familie Padron aufgeteilt. Die Insel Ometepe, in der Mitte des Nicaraguasees in der Region des Jalapa-Tals, gehört der Familie Chamorro. Deren Mitglieder waren einst die größten nicaraguanischen Medienriesen: Sie waren Verleger der einzigen gewichtigen Oppositionszeitung während der Somoza-Diktatur.

In Nicaragua werden gleichermaßen erfolgreich die lokalen Sorten von Сriollo und die kubanischen Sorten Havana 92 und Havana 2000 angebaut. Die Ähnlichkeit der nicaraguanischen und kubanischen Böden und der Anbau derselben Tabaksorten wie auf Kuba provozieren ständige Vergleiche. Die Geister scheiden sich, aber eins ist sicher: Der nicaraguanische Tabak ist milder als der kubanische, bewahrt aber die für Kuba typischen animalischen, erdigen und dunkelhölzigen Geschmacksnoten. Die Besonderheit der nicaraguanischen Zigarrenproduktion besteht in der Verwendung einer alten cubanischen Technologie. Hier werden die Zigarren ohne die vorläufige Presse gerollt. Die Fabriken von Nestor Plasencia stellen beispielsweise ihre Zigarren nach dieser Technologie her.

MEXICO

Tabak-Geografie, Mexico

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Te-Amo, Montenegro, Cruz Real, Ornelas, Veracruz

Die erste Tabakfabrik in Mexiko entstand erst 1852. Es war die La Prueba der Gebrüder Balsa im Tal San Andrés Tuxtla, südostlich von Mexico City und 150 Kilometer vom Veracruz-Hafen entfernt. Die erste einhundertprozentige mexikanische Cigarre wurde aber erst zu Beginn des Zweiten Weltkriegs produziert.

Die beste Tabakanbauregion Mexikos ist San Andrés Tuxtla. Aber auch unweit von Oaxaca, der Heimat von Tequila, wächst Tabak von ganz ordentlicher Qualität. Bei Guadalajara befindet sich die Fabrik Ornelas mit ihren weitläufigen Tabakplantagen. Tabak wächst auch in der Nähe von Puerto Vallarta. Die Besonderheit des mexikanischen Tabaks liegt darin, dass Tabakblätter, die in verschiedenen Regionen angebaut werden, in der Qualität fast identisch sind.

In Mexiko werden alle drei Typen der Tabakblätter erfolgreich gezüchtet: Deckblätter, dicht in Struktur und scharf im Geschmack, recht milde Einlageblätter und Umblätter, die nach Expertenmeinung besonders gut sind.

Fast der gesamte mexikanische Tabak ist sumatranischer Herkunft. Die Samen wurden seinerzeit von Holländern aus Sumatra eingeführt, die während des Zweiten Weltkriegs aus Indonesien geflohen waren. Indonesischе Deckblätter wachsen in Mexiko viel dichter und fester als in ihrer Heimat: Die Besonderheiten des mexikanischen Klimas und der Böden machen sich eben positiv bemerkbar.

Die Tabakpolitik der mexikanischen Regierung ist vor allem auf die Stärkung der Inlandproduktion gerichtet. Die Kosten der Importproduktion sollen dabei minimiert werden. Deshalb werden alle Zigarren, die innerhalb Mexikos hergestellt werden, nur aus lokalem Tabak gerollt.

ECUADOR

Tabak-Geografie, Ecuador

Spezialität:

Deckblatt

Bekannte Marken:

Savoy

Ecuador ist ein weiteres Land, das die Blütezeit seiner Tabakproduktion dem amerikanischen Embargo verdankt. Seit den 60er Jahren des XX. Jahrhunderts wird so gut wie auf dem gesamten Gebiet von Ecuador Tabak angebaut. Die hohe Wolkendichte und 32 aktive Vulkane überziehen sämtliche Blätter auf allen Plantagen mit einer grauen Schicht aus vulkanischer Asche. Die lokalen Plantagenbesitzer sehen keine Notwendigkeit, dagegen etwas zu unternehmen. Im Gegenteil, sie sind begeistert von den Bedingungen, die die Natur für den Tabakanbau geschaffen hat, denn Asche ist ein toller natürlicher Dünger.

Darüber hinaus hat der Boden Ecuadors im Laufe von Jahrtausenden etliche Mineralien eingesogen, die aus dem Erdinneren zusammen mit der Lava ausgeschüttet werden. Verglichen mit dem Nutzen sind die Probleme, die mit der vom Himmel fallenden Asche verbunden sind, unbedeutend. Die vulkanischen Ablagerungen verzögern zwar den Fermentationsprozess, die Blätter selbst werden jedoch nicht beschädigt.

Neben der vulkanischen Aktivität »hilft« dem Tabakanbau die für Ecuador typische Bewölkung. Die Sonne scheint hier ca. 500 Stunden pro Jahr. Die Wolken sorgen für einen natürlichen Schatten während der gesamten Wachstumsperiode der Tabakblätter. Die ecuadorianischen Plantagenbesitzer müssen ihre Felder nicht bedecken, so wie es auf Kuba, in Connecticut und in Nicaragua der Fall ist.

In Ecuador wird vorwiegend Tabak für zwei Arten von Deckblättern gezüchtet: der helle Connecticut und
Havana 2000. Ungeachtet des Reichtums der vulkanischen Böden, gelingt es Ecuador nicht, diese Tabaksorten in der gleichen Qualität zu produzieren wie sie in ihrer Heimat wachsen. Hier gedeiht der dunkel-braune sumatranische Tabak sehr gut sowie einige kamerunische Sorten, jedoch sind jeweils nur 10 Prozent dieser Tabaksorten für die Herstellung von Premiumcigarren brauchbar. Hauptimporteure für ecuadorianischen Tabak sind Dominikanische Republik und USA.

Die Kanarischen Inseln

Tabak-Geografie, Kanarische Insel

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt

Bekannte Marken:

Albero, Condal, El Greco, Goya, La Regenta, S.T. Dupont

Die Geschichte des kanarischen Tabaks beginnt im XVIII. Jahrhundert. Viele kubanische Fabriken wurden nämlich von Auswanderern von den Kanarischen Inseln gegründet, die auf diese Weise zu einer Art Wiege des kubanischen Tabakanbaus wurden. Mitten im Atlantik, weit weg von Europa und Amerika gelegen, hatten sich die Kanaren nie ernsthaft mit dem Tabakexport beschäftigt – bis zu den 60er Jahren des XX. Jahrhunderts. Dann wurden die kanarischen Zigarren Montecruz sogar in den USA zum Verkaufsschlager.

Derzeit machen die lokalen Tabakbauern schwierige Zeiten durch. Die Aktivität anderer Länder verringert die Nachfrage nach ihren Zigarren. Außerdem leiden die Produzenten an Personalmangel und kämpfen mit der schlechten und veralteten Ausrüstung. Tabak wird auf den drei größten Inseln des Archipels angebaut: Teneriffa, Gran Canaria und La Palma. Die absolute Mehrheit der Anbaugebiete befindet sich im Besitz des größten Zigarren- und Zigarretenproduzenten der Kanaren – des Unternehmens CITA.

Neben den ständigen Problemen mit Personal und Ausrüstung verspüren die kanarischen Produzenten in den letzten Jahren einen Mangel an kubanischem Tabak. Traditionell verwendet man hier bei der Zigarrenproduktion einen bedeutenden Prozentsatz an kräftigen und saftigen kubanischen Tabakblättern in Verbindung mit den eher milden und aromatischen Sorten des kanarischen Tabaks. Vor einiger Zeit wurden Versuche unternommen, hauptsächlich bei Umblättern Mischungen mit einem
Anteil dominikanischen Tabaks zu verwenden. Bei verhältnismäßig hoher Qualität des kanarischen Tabaks reicht der Fermentations- und Verarbeitungsprozess der lokalen Tabakblätter bislang jedoch nicht an internationale Standards heran.

USA, Bundesstaat Connecticut

Tabak-Geografie, USA, Connecticut

Spezialität:

Deckblatt

Bekannte Marken:

Nat Sherman, Robert Burns, King Edwards

Das berühmte Connecticut-Deckblatt wurde in den Vereinigten Staaten bereits im XIX. Jahrhundert angebaut. Damals hatte es allerdings eine schlechtere Qualität. Das Deckblatt war zu dick, hatte grobe Adern und war zu stark. Die Situation änderte sich, als 1900 in der Provinz River Road in der Windsor Region erstmalig Abdeckungen für die Züchtung der Tabakblätter im Schatten verwendet wurden. Die Blätter wuchsen fein und zart (die Zartheit ist das Qualitätsmerkmal der Connecticut-Shade-Deckblätter), wurden aber im Laufe des Fermentationsprozesses besser und fester. Es wird behauptet, dass Connecticut sogar die Heimat der Technologie für die Tabakzüchtung im Schatten sei.

Tabak wächst in vielen Staaten Amerikas, aber nirgendwo außer in Connecticut verdient er besondere Aufmerksamkeit. Das Housatonic-Tal ist das Produktionszentrum der berühmten Connecticut-Deckblätter. Tabak wird auch im Tal des Connecticut-Flusses angebaut, auf einem zwei Meilen breiten Erdstreifen, der sich von Hartford bis zur Grenze von Massachusetts erstreckt. Das Connecticut-Fluss-Tal hat die beste Erde des Staates: Dort wachsen Deckblätter von höchster Qualität, natürlich im Schatten. Der Boden verdankt seine einzigartige Qualität dem Fluss, der eine Menge nützlicher Mineralien mitbringt und aus der Erde alle unerwünschten Abbauprodukte ausspült. Im Housatonic-Tal wird neben dem Connecticut Shade auch der sogenannte Broadleaf angebaut. Dieser Tabak wird in der Sonne gezüchtet und ist dicker und fester als der Connecticut Shade.

Die im Schatten gezüchteten Connecticut-Deckblätter zählen zu den Besten der Welt und sind sehr teuer. Nichtsdestotrotz kaufen viele Länder diese Deckblätter ein, um damit die Füllung »der eigenen Produktion« würdig einzuwickeln.

DIE PHILIPPINEN

Tabak-Geografie, Philippinen

Spezialität:

Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Alhambra, La Flor de Filipinas, La Flor de Isabela

Ende des XVI. Jahrhunderts brachte die Spanische Galeone »Saint-Clemente« 5 Kilogramm kubanischer Tabaksamen auf die Philippinen. Die lokalen Vertreter der römisch-katholischen Mission säten die Samen unverzüglich aus. Dieses Ereignis ist der Ausgangspunkt der Geschichte philippinischen Tabakanbaus. Bereits im Jahr 1641 schickte der Gouverneur der Philippinen Sebastián Hurtado de Corcuera seinen Freunden in Mexiko als Geschenk 100-prozentige philippinische Zigarren, die in handgemachte Holzkisten verpackt waren.

Die Philippinen teilten nicht das Schicksal jener Länder, in denen die Kriege die Entwicklung des Tabakanbaus unterbrachen. Der spanisch-amerikanische Konflikt, der auf den Philippinen Ende des XIX. Jahrhunderts ausbrach, befreite die Inseln vom spanischen Kolonialjoch. Allerdings erlangten die Inseln keine Unabhängigkeit und waren bis 1946 Teil der USA. Ein halbes Jahrhundert der Abhängigkeit vom größten Zigarrenkonsumenten kurbelte die einheimische Produktion stark an.

Heute wird der Tabakanbau auf den Philippinen von zahlreichen privaten Farmern auf eigenen Ländereien betrieben. Sie alle haben langfristige Verträge mit Cigarrenproduzenten und verkaufen ihre Ernte jedes Jahr an dieselben Unternehmen.

Das beste Klima und die besten Böden für den Tabakanbau sind in den Provinzen Isabela und La Union, auf der Hauptinsel des Philippinischen Archipels Luzon, zu finden. Der Großteil der Samen stammt aus Kuba. Sie alle haben einen »Vorfahren«, der im besagten 5-Kilogramm-Sack am Ende des XVI. Jahrhunderts aus Kuba auf die Inseln kam. Die heute größte Tabakproduktion der Philippinen ist die La Flor de Filipinas. Das Sortiment der Gesellschaft besteht aus 20 Zigarrenformaten.

BRASILIEN

Tabak-Geografie, Brasilien

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Alonso Menendez, Dannemann, Le Cigar, Pepe

Bahia. São Felix, um genau zu sein. Eine halbe Stunde Autofahrt von dieser Stadt entfernt, wird das beste dunkle Deckblatt der Welt aus der lokalen Sorte Brazil Bahia gezüchtet. Ebenfalls unweit von São Felix befindet sich die Fabrik Brasileira de Charutos Dannemann, wo die Zigarren »Artist Line Mata Fina« produziert werden.

In Bahia befinden sich die 4 besten Bezirke für den Tabakanbau: Mata Sul, Mata Fina, Mata São Gonçalo und Mata Norte. Das sind, analog zu den französischen Weinanbaugebieten, vier brasilianische »Bezirke mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung«. Als führende Region gilt Mata Fina, die den besten brasilianischen Premiumcigarren ihren Namen gab.

Insgesamt sind auf dem brasilianischen Markt 4 Unternehmen international vertreten, von denen Dannemann das bekannteste und erfolgreichste ist. Mehr als 1.200 Farmer im ganzen Land sind für Dannemann tätig. Das Unternehmen versorgt sie mit Samen und Düngern und bekommt dafür das Recht »der ersten Nacht« – es kauft den besten Tabak auf. Ferner steht es den Farmern frei, die Reste an die Konkurrenz zu verkaufen. In Brasilien wird die Tabaksorte Brazil Bahia gezüchtet und Tabak für das Deckblatt aus sumatranischen Samen angebaut. Die Böden in Brasilien bringen aber einen ganz anderen Tabak hervor. Die Deckblätter sind dunkler, die Farbe und das Aroma gesättigter, aber etwas feiner als die »Originale«.

Im Gegensatz zu Kuba, wo tatsächlich fast alle Zigarren rauchen, ist das Rauchen in Brasilien derzeit nicht sehr angesagt. Trotzdem findet man in jeder Stadt schöne Tabakgeschäfte, in denen eine Menge lokaler Marken verkauft werden, die entweder gar nicht oder in sehr kleinen Mengen exportiert werden.

Leider sind brasilianische Zigarren, oder Brasils, heute nicht mehr so beliebt wie früher, obwohl ihr »süffiger« Geschmack, kombiniert mit der faszinierenden Leichtigkeit, auch heute noch die echten Aficionados weltweit begeistert.

KAMERUN

Tabak-Geografie, Kamerun

Spezialität:

Deckblatt

Bekannte Marken:

eigene Zigarren werden nicht produziert

Niemand erführe je etwas über das kamerunische Deckblatt, wenn der französische Tabakmonopolist SEITA Ende der 50er Jahre des XX. Jahrhunderts seinen Tabakexperten Jean Masseron nicht nach Kamerun entsandt hätte, damit er dort die Böden erforscht und die Entwicklung der Tabakplantagen vorantreibt. Es gelang Masseron sehr schnell, das kamerunische Tabakgeschäft in Gang zu bringen. Er baute Tabakplantagen aus, experimentierte mit verschiedenen Tabaksorten, bildete die ansässige Bevölkerung in Tabakanbau und -Verarbeitung aus und stellte Kontakte mit den weltweit größten Zigarrenproduzenten her.

Die Geschäfte liefen so gut, dass bereits Mitte der 60er Jahre das kamerunische Deckblatt sich bei Zigarrenproduzenten, besonders in den USA, großer Nachfrage erfreute. Der französische Tabakmonopolist SEITA, der den Grundstein für das hochwertige  kamerunische Deckblatt legte, verwendete auch zentralafrikanische Tabake – wie im Übrigen auch andere europäische Produzenten von maschinengerollten Zigarren. Kamerunischer Tabak wird heute beispielsweise für kleine maschinengerollte Zigarren von Henri Winterman’s, Agio und Noble verwendet.

Die wichtigsten Tabakanbauregionen Kameruns befinden sich in den östlichen Provinzen, die sich von der Stadt Batouri bis hin zur Grenze der Zentralafrikanischen Republik erstrecken. Die Böden ähneln sich im gesamten Staatsgebiet; zwischen den einzelnen Provinzen gibt es keine allzu großen Unterschiede. Das heiße und feuchte Klima kommt dem Tabakanbau sehr zugute. Besonders stolz sind die kamerunischen Plantagenbesitzer auf ihren »natürlichen« Schatten, wie sie es nennen. Zum Zeitpunkt des Tabakwachstums hängt über Kamerun eine »Haube« aus dicken grauen Wolken. Sie verhindert, dass die Sonne die Tabakblätter austrocknet.

Im Endeffekt bringen die kamerunischen Plantagenbesitzer ein dunkelbraunes öliges Deckblatt auf den Markt, das die ganze Welt kennt. Unter den Zigarrenproduzenten, die das kamerunische Deckblatt verwenden, sind Arturo Fuente, General Cigars und Leon Jimenez. Neben den Deckblättern für Premiumcigarren wird in Kamerun Tabak für maschinengerollte Zigarren angebaut. Wie auch in den 60er Jahren des XX. Jahrhunderts wird dieser sowohl in Amerika als auch in Europa verwendet.

ITALIEN

Tabak-Geografie, Italien

Spezialität:

Tabak wird hauptsächlich importiert

Wann genau Italiens Tabakgeschichte begann, ist schwer zu belegen. In die Toskana wurde aus Nordamerika Tabak eingeführt, um daraus Zigaretten und Schnupftabak herzustellen. Die Legende erzählt von einer Tabaklieferung, die von einem Sommergewitter durchnässt wurde. Die Produzenten entschieden sich, aus dem vermeintlich minderwertigen Tabak, der später am Gaumen
einen überaus gerbstoffgeprägten Geschmack entwickelt, eine igarre zu rollen. Dieses Unterfangen erwies sich als äußerst erfolgreich. So legte eine Laune der Natur den Anfang für die Zigarrenproduktion in dieser Region.

Großherzog Ferdinand II führte in der Toskana das staatliche Monopol auf Tabak bereits 1645 ein. Bald
darauf wurde das Monopol gelockert, und die Produktion von toskanischen Zigarren war nun auch privaten Unternehmern möglich. Die erste Tabakmanufaktur Toskanas wurde von Großherzog Ferdinand III in Florenz im Jahr 1818 gegründet: die Fabrik Manifattura di Sant’Orsola – besser bekannt als die Manifattura Centrale. 1861, als sich einzelne Herzogtümer vereinten und das moderne Italien entstand, wurde die Gründung weiterer Tabakverarbeitungsstätten im ganzen Land geplant.

Jedoch wurden nirgendwo sonst in Italien die »sauren« Zigarren so gut wie in ihrer Heimat Toskana. Obwohl während der Blütezeit der italienischen Tabakgeschichte Zigaretten und Schnupftabak in vielen Regionen Italiens produziert wurden, war die Herstellung von Zigarren nur in der Toskana
erfolgreich. Im XVII. und XVIII. Jahrhundert wurden zwar Versuche unternommen, Zigarrentabak auch in anderen Regionen anzubauen, jedoch gelang es nirgends, einen Tabak anzubauen, der für die Zigarrenproduktion geeignet war und dem anspruchsvollen Geschmack der Italiener gerecht wurde.

Seit 1900 wurde in der Toskana nur Kentucky-Tabak angebaut. Aufgrund der Unrentabilität wurde die Kultivierung des Tabaks jedoch Ende des XX. Jahrhunderts eingestellt. Seitdem wird sowohl für die Füllung als auch für das Deckblatt ein und derselbe Tabak verwendet.
Damit die Blätter fest und dennoch elastisch werden, müssen auf den Plantagen strenge Regeln der Tabakzüchtung befolgt werden. Auf einer Fläche von einem Hektar können nicht mehr als einhunderttausend Blätter geerntet werden. Zum Vergleich werden in anderen Ländern auf einem ähnlichen Terrain bis zu 1,5 Millionen Tabakblätter erzeugt.

Somit ist die Konzentration des Nikotins und der organischen Stoffe im einzelnen Blatt des toskanischen Tabaks wesentlich höher. Die von Natur aus hell-grünen Kentucky-Blätter, die in der Toskana wachsen, bekommen nach der ersten Fermentation eine tief-braune Schattierung. Danach lagern die Tabakblätter 2 Wochen lang in speziellen Containern mit Wasser unter ständigem Rühren. So wird der Tabak ein zweites Mal fermentiert. Eine weitere eigentümliche Besonderheit toskanischer Zigarren ist die Abwesenheit des Umblattes und ihre ungewöhnliche elliptische Form. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass der Tabak in einer Zigarre ohne Umblatt während der Trocknung seine Spannung und seine Form ändert.

Eine der bemerkenswerten Eigenschaften einer »Toscani« ist der Habitus, mit dem sie geraucht wird. Traditionell werden diese Zigarren mittig zerschnitten und zu zweit geraucht. Im Gegensatz zu karibischen Pretiosen müssen diese Trockenzigarren nicht feucht gelagert werden.

INDONESIEN

Tabak-Geografie, Indonesien

Spezialität:

Deckblatt, Umblatt, Einlage

Bekannte Marken:

Celestino Vega, Rothschild

Seit vielen Jahrhunderten wird auf zwei der größten indonesischen Inseln Tabak angebaut: auf Sumatra und auf Java. Die auf Sumatra gezüchteten Deckblätter sind dank ihrer ausgezeichneten Qualität gefragter als die von der Nachbarinsel Java. Das sumatranische Deckblatt ist hell und hat feine seltene Adern. Sein Geschmack ist im Vergleich zu den Deckblättern aus Cuba und aus Connecticut etwas bitterer. Dabei wird die Stärke des Deckblattes von Tabakexperten als mittelstark eingestuft, zweifellos eine erfolgreiche Kombination.

Die einheimische Tabaksorte Besuki wird auf Java unter freiem Himmel angebaut. Beinahe die gesamte
Ernte wird von den Holländern aufgekauft, unter anderem auch für die Verwendung als Fülltabak. Die bekanntesten Zigarrenmarken, die aus dem indonesischen Tabak hergestellt werden, sind Celestino Vega, Rothschild und Senator. Das indonesische Deckblatt wird hauptsächlich für maschinengerollte
Zigarren verwendet. Es ist ein ernst zu nehmender Umsatzindikator, wenn man berücksichtigt, dass maschinengerollte Zigarren den größten Teil der Zigarren weltweit, und vor allem in Europa, ausmachen. Die größten Zigarrenunternehmen der Welt wie Swedish Match, Dannemann und Agio stellen hauptsächlich maschinengerollte Zigarren her.


 

Zigarren-Herstellung: In 35 Schritten erklärt


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