30 berühmte Zigarrenraucher, 30 Liebeserklärungen

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Evelyn Waugh

28. Oktober 1903 – 9. März 1996

Evelyn Waugh, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Auch der sinnloseste und unglückseligste Tag scheint am Ende gut verbracht, wenn man durch den blauen, wohlriechenden Rauch einer Havanna auf ihn zurückschaut.«

Der für seine satirischen und zynischen Werke bekannte britische Schriftsteller war durch und durch ein Exzentriker. Nach seinem Geschichtsstudium in Oxford zog er nach London, wo er seine Liebe zu Zigarren entdeckte. »Es war, als würde ich zum ersten Mal eine glückliche Kindheit genießen!«, beschrieb er seine Leidenschaft.

Ludwig Erhard

4. Februar 1897 – 5. Mai 1977

Ludwig Erhard, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Ein Kompromiss, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint, er habe das größte Stück.«

So sprach der Urvater des deutschen Wirtschaftswunders, der bei der Wahl seines Markenzeichens, der Zigarre, keinerlei Kompromisse einging.

Der »deutsche Churchill«, wie er einst von der Daily Mail betitelt wurde, war Wirtschaftsminister und später Bundeskanzler und rauchte täglich zwischen zwölf und fünfzehn Zigarren. Ludwig Erhard prägte die Zigarre wie kein anderer als Statussymbol des Wohlstands.

Sigmund Freud

6. Mai 1856 – 23. September 1939

Sigmund Freud, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Mein Junge, Rauchen ist eines der größten und billigsten Vergnügen im Leben, und wenn du dich dagegen entscheidest, tust du mir leid.«

Der Begründer der Psychoanalyse gab uns den Ödipuskomplex und die Einsicht, dass sämtliche unserer Entscheidungen von der Libido gelenkt werden. Freud revolutionierte die Sicht auf die menschliche Psyche und beschrieb unser Handeln als tiefer motivierte, auf Kindheitserlebnissen beruhende Erfahrungen, die wir symbolisch immer wieder durchleben. Doch am Ende des Tages gab es auch für ihn nur ein Fazit: »Manchmal ist eine Zigarre eben nur eine Zigarre.«

Sommerset Maugham

25. Januar 1874 – 16. Dezember 1965

Sommerset Maugham, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Eine gute Havanna bereitet das größte Vergnügen, das ich mir vorstellen kann. Als ich noch jung und arm war, (…) schwor ich, mir jeden Tag nach dem Lunch und nach dem Dinner eine Zigarre zu Gemüte zu führen, sobald es meine finanziellen Möglichkeiten zulassen würden. Dieser Vorsatz war der einzige meiner Jugend, den ich wahr gemacht habe, und die einzige Leidenschaft, die keine Enttäuschung brachte. Wenn du den letzten Zug getan hast… die letzte Rauchwolke sich blau in der Luft verflüchtigen gesehen hast, ist es für eine sensible Natur unmöglich, nicht eine gewisse Melancholie zu empfinden.«

William Sommerset Maugham war Schriftsteller, Romancier, Gentleman und Kosmopolit. Die Zigarre war seine ständige Weggefährtin, sein Ruhepol im sonst so hektischen Leben des MI6-Agenten.

Oscar Wilde

16. Oktober 1854 – 30. November 1900

Oscar Wilde, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist.«

Oscar Wilde ist der Inbegriff für die schönen Dinge des Lebens. Der Skandalautor und geniale Zyniker war als Dandy verschrien und rauchte regelmäßig Zigarre. Oscar Wilde war kein bescheidener Mann und brauchte zum Leben nicht mehr und nicht weniger als von allem nur das Beste, denn: »Der Genuss einer guten Zigarre lässt uns an Zeiten zurückerinnern, die es gar nicht gegeben hat.« Bis zu seinem Tod hielt er an seinem Credo fest: »Versuchungen sollte man nachgeben; wer weiß, ob sie wieder kommen.«

Victor Hugo

26. Februar 1802 – 22. Mai 1885

Victor Hugo, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Tabak verwandelt Gedanken in Träume!«

Das stellte der französische Schriftsteller bereits vor knapp 200 Jahren fest. Die Zigarre war für Hugo Kult und Kultur in einem. In einer Zigarre versunken, nahm sich der politisch ambitionierte Verfasser von Les Misérables die Zeit, von einer besseren Zukunft und einem gesellschaftlich liberalen Europa zu träumen.

John F. Kennedy

29. Mai 1917 – 22. November 1963

John F. Kennedy, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.«

Er ist in die Geschichte als einer der beliebtesten und charismatischsten Staatsoberhäupter der USA eingegangen. Im Februar 1962 verfügte der junge US-Präsident ein Handelsembargo gegen Fidel Castros Kuba. Einen Tag vor dessen Inkrafttreten soll er seinen Pressesekretär Pierre Salinger angewiesen haben, alle Tabakgeschäfte Washingtons aufzusuchen und so viele Kisten wie möglich von seiner geliebten Petit Upmann zu kaufen. Am nächsten Tag soll Kennedy angeblich über 1.200 Zigarren dieses Formats verfügt haben und erst danach die Einführung des Embargos unterzeichnet haben.

Mark Twain

30. November 1835 – 21. April 1910

Marc Twain, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid, und er gab ihm den Tabak.«

Samuel Langhorne Clemens, der unter seinem Pseudonym Mark Twain publizierte, ist vor allem für seine Figuren Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt, eine Freundschaft, die sich gegen die damals herrschenden rassistischen Vorbehalte in den USA stellte. Sein humoristischer Umgang mit gesellschaftskritischen Themen bleibt unvergessen, wie auch seine Worte: »Ich verzichte auf den Himmel, wenn ich dort keine Zigarren rauchen kann!«

Rudyard Kipling

30. Dezember 1865 – 18. Januar 1936

Rudyard Kipling, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.«

Der britische Dichter erhielt als erster englischer Schriftsteller und bislang jüngster Autor 1907 den Literaturnobelpreis. Er war ein bekennender Zigarrenliebhaber, Verfasser etlicher Gedichte, Erzählungen und Romane und ist weltberühmt für sein Werk Das Dschungelbuch.

Thomas Mann

6. Juni 1875 – 12. August 1955

Thomas Mann, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Ich verstehe es nicht, wie jemand nicht rauchen kann – er bringt sich doch, sozusagen, um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen! Wenn ich aufwache, so freue ich mich, dass ich tagsüber werde rauchen dürfen, und wenn ich esse, so freue ich mich wieder darauf, ja ich kann sagen, dass ich eigentlich bloß esse, um rauchen zu können, wenn ich damit natürlich auch etwas übertreibe. Aber ein Tag ohne Tabak, das wäre für mich der Gipfel der Schalheit, ein vollständig öder und reizloser Tag, und wenn ich mir morgens sagen müsste: heut gibt’s nichts zu rauchen – ich glaube, ich fände den Mut gar nicht, aufzustehen, wahrhaftig, ich bliebe liegen.«

Hans Castorp in Manns »Der Zauberberg« (1924)

Thomas Mann gilt als bekanntester Vertreter der deutschen Exilliteratur. Er erhielt 1929 den Literaturnobelpreis für seinen Epos Buddenbrooks.

Winston Churchill

30. November 1874 – 24. Januar 1965

Winston Churchill, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Ich trinke viel, ich schlafe wenig und rauche eine Zigarre nach der anderen. Deshalb bin ich 200 Prozent in Form.«

Churchill war zwei Mal Premierminister Großbritanniens, hatte diverse andere Regierungsämter inne, wurde mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet und ist ohne seine Zigarre nicht vorstellbar. Als Namenspatron für das Churchill-Zigarrenformat ist er u. a. für seine Aussage berühmt: »Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen.«

Otto von Bismarck

1. April 1815 – 30. Juli 1898

Otto von Bismarck, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Mit einer Zigarre in der Hand hält man das Leben im Zaume. Sehen Sie, die Zigarre beruhigt und ist eine Ablenkung. Dieser blaue Rauch, der in Spiralen aufsteigt und dem man ganz unwillkürlich mit den Augen folgt, betört. Das Auge ist beschäftigt, die Hand zurückgehalten, Geruchs- und Geschmackssinn sind befriedigt, und man ist eher geneigt, sich wechselseitig Konzessionen zu machen. Und Konzessionen sind nun einmal für uns Diplomaten das täglich Brot.«

Otto von Bismarck prägte wie kaum ein anderer die politische Geschichte Deutschlands. Sein Rat: »Man sollte immer erst eine Zigarre rauchen, ehe man die Welt umdreht.«

Groucho Marx

2. Oktober 1890 – 19. August 1977

30 Zigarren-Raucher

»Gebt mir die Wahl zwischen einer Frau und einer Zigarre und ich werde immer die Zigarre wählen.«

Der amerikanische Entertainer und Schauspieler wurde in einem Interview nach seinen Vorbildern gefragt und gab seinen Großvater an. Seine Beschreibung war folgende: »Mein Großvater Lafe erreichte das stolze Alter von 101 Jahren und drehte damit sämtlichen Gesetzen der Langlebigkeit eine lange Nase. Er rauchte täglich 10 schwarze Zigarren, die er sich eigenhändig aus den Abfällen einer Tabakfabrik rollte.«

George Sand

1. Juli 1804 – 8. Juni 1876

George Sand, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre, Feministin

»Eine Zigarre vertreibt die Sorgen und erfüllt die Stunden des Alleinseins mit tausend angenehmen Vorstellungen.«

Amandine Aurore Lucile Dupin de Francueil ist den meisten besser bekannt unter dem Namen George Sand. Die französische Schriftstellerin war sozialkritisch und kämpfte für die gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter. Sand gilt als die erste Frau in Europa, die öffentlich Zigarre rauchte. »Die Zigarre ist die perfekte Ergänzung zu einem eleganten Lebensstil.«

Franz Liszt

22. Oktober 1811– 31. Juli 1886

Franz Liszt, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Eine gute Zigarre schließt die Tür vor den Gemeinheiten des Lebens.«

Liszt war Komponist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller. Der Ungar war einer der populärsten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts und gilt als Wegbereiter der »programmatischen Musik«.

George Burns

20. Januar 1896 – 9. März 1996

George Burns, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Glück bedeutet einen anständigen Martini, ein anständiges Essen, eine anständige Zigarre und eine anständige Frau… oder eine unanständige Frau – je nachdem, wie viel Glück man verkraften kann.«

Der amerikanische Oscarpreisträger wurde 1896 als Nathan Birnbaum in New York geboren und ist mit drei Sternen in Hollywood auf dem legendären Walk of Fame verewigt. Der Schauspieler erreichte ein sehr hohes Alter, was er seinem Markenzeichen, der Zigarre, zugute schrieb. »Hätte ich den Rat meines Arztes befolgt und mit dem Rauchen aufgehört, hätte ich an seiner Beerdigung nicht teilnehmen können.«, erklärte er mit 98 Jahren. Seine Leidenschaft für Zigarren ging sogar über den Tod hinaus; 1996 wurde Burns mit seinem Toupet, 100 Dollar und drei seiner Lieblingszigarren begraben.

Charlie Chaplin

16. April 1889 – 25. Dezember 1977

Charlie Chaplin, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.«

Sir Charles Spencer Chaplin Jr. war der Komiker des 20. Jahrhunderts schlechthin. Der Brite war Schauspieler, Regisseur, Komponist und Produzent. Bereits 1931 war er im Meisterwerk Lichter der Großstadt in seinem charakteristischen Erscheinungsbild zu sehen: Zweifingerschnurrbart, übergroße Hose und Schuhe, Melone auf dem Kopf und eine Zigarre in der Hand.

Marlene Dietrich

27. Dezember 1901 – 6. Mai 1992

Marlene Dietrich, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Nun möchte ich zum Thema Rauchen noch etwas sagen. Als ich noch rauchte, schlief ich wie ein Baby. Seit dem Tag, an dem ich aufhörte… schlief ich nie wieder.«

Die in Berlin geborene Schauspielerin und Sängerin emigrierte 1930 in die USA und eroberte die junge amerikanische Filmindustrie. Als Femme fatale wurde sie immer wieder verführerisch mit einer Zigarre vor ihren Lippen fotografiert.

Napoleon Bonaparte

15. August 1769 – 5. Mai 1821

Napoleon Bonaparte, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden, und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.«

Wir haben Napoleon Bonaparte im Grunde die Verbreitung der Zigarre in Europa zu verdanken. Im Spanischen Krieg (1806-1812) griffen die französischen Truppen die Gewohnheit des Tabakrauchens in Form der Zigarre auf. Die Spanier hatten diesen Brauch als Kolonialmächte in Mittelamerika kennengelernt und sich zu eigen gemacht.

Bis dahin wurde der Tabak in Europa geschnupft oder in Pfeifen geraucht. Im Zuge der Napoleonischen Kriege verbreiteten französische Soldaten die Zigarre über den gesamten Kontinent bis hin nach Russland, wo Katharina die Große eine leidenschaftliche Zigarrenraucherin wurde.

Alfred Hitchcock

13. August 1899 – 29. April 1980

Alfred Hitchcock, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Spannung ist Kaugummi für das Gehirn.«

Der britische Kultregisseur ist eine Koryphäe des Films und der unumstrittene Master of Suspense. Trotz seines Erfolgs in Hollywood vergaß er nie sein geliebtes England. Während des Zweiten Weltkriegs schickte er Pakete an Familie und Freunde immer mit einigen Montecristos. Seine Filme gehören zu den Klassikern der Filmgeschichte und haben auch 37 Jahre nach dem Ableben Hitchcocks nichts von ihrer Faszination verloren.

William Makepeace Thackeray

18. Juli 1811 – 24. Dezember 1863

William Makepeace Thackeray, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Die Zigarre ist die duftende Gefährtin der Einsamkeit. Die Zigarre war immer eine Quelle des Trostes für mich, eine Gefährtin. Sie weckte meine Lebensgeister und half mir Freundschaften zu besiegeln.«

Er ist einer der bedeutendsten Romanciers des Viktorianischen Zeitalters. Nach seinem Erfolg als Autor kam der materielle Wohlstand und das soziale Ansehen. Er liebte das Leben der britischen Upperclass und war Mitglied in gleich vier der renommiertesten Gentlemen’s Clubs.

Arthur Rubinstein

28. Januar 1887 – 20. Dezember 1982

Arthur Rubinstein, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Zigarren sind so köstlich wie das Leben. Das Leben bewahrt man sich nicht auf. Man genießt es in vollen Zügen.«

Der weltberühmte polnische Pianist war ein Virtuose und hatte neben der Musik nur eine große Leidenschaft – die Zigarre. Plácido Domingo berichtete einst, wie ein gemeinsames Konzert mit Rubinstein üblicherweise aussah: »Er brauchte etwa drei Stunden, um eine Zigarre zu rauchen – und wir mussten warten.«

Kurt Tucholsky

9. Januar 1890 – 21. Dezember 1935

Kurt Tucholsky, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Das Leben ist ernst und der Freuden sind wenig. Aber dies ist wohl eine: in Ruhe bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre zu hören, wie sich die Leute aufregen und abhaspeln und ihr schlechtes Deutsch herunterschnurren und sich versprechen und schimpfen, schimpfen, schimpfen.«

Der Gesellschaftskritiker sowie Schriftsteller war bekennender Pazifist und Demokrat. Außerdem war er politisch aktiv. Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt. Er wurde Mitglied der Freimaurer und genoss in diesem elitären Kreis zusammen mit Gleichgesinnten den feinen Geschmack guter Zigarren.

Hermann Hesse

2. Juli 1877 – 9. August 1962

Hermann Hesse, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Rauchen gehört zu den schönen Lastern, denen ich fröne, seit ich erwachsen bin«

Hesses Werke haben nicht nur die Generation seiner Zeit bewegt, sondern sind inzwischen in mehr als 80 Millionen Exemplaren weltweit verbreitet. Noch heute ist er in den USA und Japan der meistgelesene europäische Autor des 20. Jahrhunderts. Für so bedeutende Werke wie Der SteppenwolfDemian und Das Glasperlenspiel erhielt der Schriftsteller und Dichter 1946 den Nobelpreis für Literatur.

Mit über 3.000 Rezensionen gilt er als der produktivste Kritiker der Literaturgeschichte, der auch während der nationalsozialistischen Herrschaft nicht aufhörte, jüdische Autoren positiv zu besprechen. Nachdem er Deutschland den Rücken kehrte, verbrachte der passionierte Zigarrenraucher seine letzten Jahre in seiner zweiten Heimat, der Schweiz.

Gabriel García Márquez

6. März 1927 – 17. April 2014

Gabriel Garcia Marquez, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Strenge dich nicht so an, denn die besten Dinge geschehen, wenn du sie am wenigsten erwartest.«

Der kolumbianische Schriftsteller und Journalist Gabriel José García Márquez galt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Persönlichkeiten Südamerikas. Er war ein Vertreter des magischen Realismus, einer lateinamerikanischen Strömung, in der Traum und Wirklichkeit ineinander fließen.

Ein Gefühl, das auch beim Rauchen einer Zigarre aufkommt, die von »Gabo«, wie er im spanischsprachigen Raum liebevoll genannt wurde, regelmäßig und leidenschaftlich genossen wurde. Márquez wurde 1982 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

George Bernard Shaw

26. Juli 1856 – 2. November 1950

George Bernard Shaw, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher.«

Der irische Schriftsteller George Bernhard Shaw gilt zu Recht als der bedeutendste britische Dramatiker seit William Shakespeare. Er ist der Meister der pointierten Formulierung, die er in seinen etwa 50 Stücken, sowie politischen Streitschriften und Theaterkritiken, darlegte. 1925 bekam er den Nobelpreis für Literatur. Wie so viele leidenschaftliche Zigarrenraucher, erreicht auch Shaw ein stattliches Alter von über 90 Jahren.

Mikhail Baryshnikov

27 Januar 1948

Mikhail Baryshnikov, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Milos Foreman gab mir meine erste Zigarre. Sie war wirklich gut und er erklärte mir, wie ich sie rauchen sollte. Ich glaube es war eine Château Margaux, eine cubanische Davidoff, eine von diesen kurzen, kleinen Robustos – eine wundervolle Zigarre. Es war ein Genuss, wie Austern oder Kaviar. Es war eine gute Einführung.«

Mikhail Baryschnikov ist einer der begnadetsten Balletttänzer unserer Zeit. Bereits mit 18 Jahren wurde er Solotänzer des weltberühmten Kirow-Balletts im heutigen St. Petersburg. Er wurde später Startänzer des New York City Ballet und künstlerischer Leiter des American Ballet Theatre. Er arbeitet heute vorwiegend als Choreograf, Schauspieler und Fotograf.

Arthur Schopenhauer

22. Februar 1788 – 21. September 1860

Arthur Schopenhauer, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.«

Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, der die Schule des »Subjektiven Idealismus« vertrat sowie die Ansicht, dass der Welt ein unvernünftiges Prinzip zugrunde liegt. Er pflegte seine Zigarren nur zur Hälfte zu rauchen, weil er den feuchten Rest für schädlich hielt.

Charles Bukowski

16. August 1920 – 9. März 1994

Charles Bukowski, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Die Zigarre verbrennt dir die Lippen, wie es früher einmal die Liebe tat.«

Heinrich Karl Bukowski war amerikanischer Schriftsteller und Dichter, der für seinen vulgären und teilautobiografischen Stil voller brutaler Gewalt und Obszönitäten bekannt ist. Der selbsternannte »dirty old man« ist heute Kult und hatte ein ausschweifendes Leben mit vielen Geliebten und noch mehr Alkohol – beides hat er stets mit einer Zigarre kombiniert.

Ernest Miller Hemingway

21. Juli 1899 – 2. Juli 1961

Ernest Miller Hemingway, berühmte Zigarrenraucher, Zigarre

»Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.«

Seine Werke sind Klassiker der amerikanischen Literatur. Für Der alte Mann und das Meer wurde er mit dem Pulitzer-Preis und dem Literatur-Nobelpreis geehrt. Hemingway liebte Kuba, Mojitos und Zigarren, eine bis heute nicht zu verachtende Vorstellung der guten alten Zeit.

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