»Bohème meint für mich in erster Linie Künstler.«

Unser letztes Interview mit Oliver Rath.

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Berlin im Januar 2012. Es ist bitterkalt, als wir nach einem Tasting im InterContinental die Budapester Straße entlanggehen und sich der Hardenbergstraße nähert. Der alte Berliner Westen kommt wieder in Mode. Hotels eröffnen und Galerien kehren nach ihren Ausflügen in den vor gut zwanzig Jahren geöffneten Osten wieder zurück nach Charlottenburg und Wilmersdorf. Ihnen folgen Künstler und Musiker. Das Waldorf Astoria lässt auf sich warten und das Bikini-Haus befindet sich im Umbau. In den Altbauwohnungen und Salons in der Pariser Straße und in Ku’damm-Nähe trifft man sich wieder. Varnhagen und Stein, Bowie und Bono, Newton und Janssen, sie lassen alle grüßen.

Vor uns geht ein schlanker, junger Mann und klebt Aufkleber auf den Bauzaun des Bikini-Areals. Alle Aufkleber sind gleich und zeigen einen bärtigen Zigarrenraucher mit Sonnenbrille und manischem Grinsen à la Jack Nicholson. Das Gesicht nimmt das komplette Foto ein.

Foto von Oliver Rath
Foto: Oliver Rath.

Beeindruckend, denken wir uns, sprechen den Burschen an. Strähniges Haar lugt aus der Dockarbeitermütze, auf den Fingern sind Tätowierungen zu sehen. Lustige Augen blitzen uns an, als er uns verrät, er sei der Pickerl-Boy für seinen Chef. Einen Fotografen, der ein wenig Werbung gebrauchen könne. Er schenkt uns eine Handvoll der Aufkleber und geht weiter, dreht sich noch einmal kurz um und ruft schelmisch, die Aufkleber seien auch ganz leicht wieder zu entfernen, während er einen davon an einen orangefarbenen Mülleimer klatscht.

Knapp zwei Jahre später treffen wir den aufstrebenden Fotografen Oliver Rath, der gerade seinen Fotoband Berlin Bohème herausgebracht hat, in seiner Galerie im Hotel Amano. Er begrüßt uns, zerstrubbelt das strähnige Haar und gibt uns die tätowierte Hand. Die Augen blitzen fröhlich, als wir uns auf eine Zigarre und ein Paar Drinks zusammensetzen. Seinem Naturell entsprechend eröffnete Oliver das Interview.

Oliver Rath. Foto: Steve Bergmann
Oliver Rath. Foto: Steve Bergmann

Je mehr wir den charismatischen jungen Mann auch als liebenswert und sympathisch kennen lernten, umso mehr traf uns später die Tatsache, dass es das letzte Mal sein sollte, dass wir Oliver Rath sahen. Er starb überraschend im Alter von nur 38 Jahren am 18. August 2016 in Berlin.

Oliver Rath: Ich habe eine tolle Zigarrenfrage: Was ist, wenn so ein Schnipsel sich wegdreht, außen. Klebt man ihn am besten mit Spucke wieder an, so wie ich es gerade gemacht habe?

So wenig wie möglich rumdoktern, sonst dreht sich das Deckblatt irgendwann komplett runter. Oliver, dein Buch heißt »Berlin Bohème«. Was bedeutet der Begriff »Bohème« für dich? 

Oliver Rath: Ich wollte vor allen Dingen meine Bohème festhalten. Ich bin aus Freiburg vor vier, fünf Jahren hergezogen und habe Berlin von seiner »Trash-Seite« kennengelernt. Ich hatte tausend Euro und mein ganzes Musikstudio mit. Von Musik konnte ich damals nicht leben und wollte das Studio in Berlin verkaufen. Auf jeden Fall lernte ich Berlin zuerst nur von seiner Party-Seite kennen. Es war alles schmutzig und dreckig. Irgendwann hatte ich viel mehr Ausstellungen und lernte auch Sammler kennen. Die haben mich dann wieder in ganz andere Kreise gebracht. Also habe ich ziemlich schnell beide Seiten kennengelernt. Meine Lieblingsseite in Kreuzberg, in irgendwelchen Clubs, oder auf total schicken Privatpartys in total schicken Hotelsuites, von denen kein Mensch erfährt. Und mir hat beides sehr gut gefallen, deswegen wollte ich in dem Buch auch beides mischen. Oft kennt die eine Seite die andere nicht. Es ist auf beiden Seiten schwer, die Tür geöffnet zu kriegen. Ganz viele Freunde von mir sind in dem Buch.

Das heißt, alle Bilder sind authentisch im Laufe der Jahre entstanden und nicht extra für das Buch gemacht worden? 

Oliver Rath: Genau. Irgendwann kam der Verlag auf mich zu und bot an, ein Buch zu machen. Nach kurzer Überlegung dachte ich mir »Jetzt oder nie« und suchte nach einem Thema, was zu den ganzen Bildern passt, die ich in den letzten Jahren geschossen hatte. Nur die Schickeria oder nur Rock’n’Roll würden mich persönlich langweilen. Beides zusammen fand ich aber gut. Der Layouter half mir dann, aus dem Bilderchaos das rauszupicken, was letztendlich im Buch erschien.

Der Begriff Bohème ist für dich besetzt … 

Oliver Rath: Bohème meint für mich in erster Linie Künstler. Außergewöhnliche Menschen.

Künstlerin ist für mich auch eine Oma, die strickt. Jeder, der eine Leidenschaft für irgendetwas hat, ist für mich ein Künstler, da mache ich überhaupt keine Unterschiede.

Oliver Rath
Oliver Rath in 2016. Von Menneskerone – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50792621

Das heißt, Erfolg ist schon mal keine bestimmende Komponente? 

Oliver Rath: Nein, das finde ich nicht. Das wollte ich in meinem Buch auch nicht zeigen. Ich finde es auch gar nicht wichtig. Ich kenne eine Menge Leute, die großartige Kunst machen und völlig erfolglos sind. Aber das hat ja auch ganz viel mit der Vermarktung zu tun.

Du bist wahrscheinlich viel unterwegs. Gibt es regionale Besonderheiten in der Welt der Bohème? Hat Berlin für dich eine »bohèmsche« Besonderheit? 

Oliver Rath: Berlin ist offen für alles. Hier hat niemand eine große Mauer vor sich, im Gegensatz zu den kleineren Städten. Dort begegnen sich Menschen ganz anders, mit einer Art Schutzmauer. Das fällt auf in Berlin, hier legen die Menschen Karten auf den Tisch. Hier hört man auch Geschichten, die man gar nicht hören wollte. Aber genau das macht es ja auch spannend. Mir auf dem Land Geschichten über eine Brezel anzuhören finde ich langweilig.

Hamburg? 

Oliver Rath: Hamburg liebe ich und würde es mit Berlin völlig gleichsetzen. Da sehe ich überhaupt keinen Unterschied. Gar nicht. Meine Heimat, Freiburg, mag ich auch. Aber ich glaube, es würde den Menschen dort guttun, ein bisschen mehr rumzureisen.

Pendelst du zwischen Berlin und Freiburg? 

Oliver Rath: Vor allem früher sehr viel. Ich hatte verschiedene Jobs, habe echt Geld gebraucht. Heute bin ich auch oft drüben. Zweimal im Jahr spiele ich in einem Club, der einem guten Freund von mir gehört.

Du bist auch DJ? 

OR: War ich vorher auch, ich habe Schule gemacht und dann sofort DJ.

Welche Richtung? 

OR: Damals Hip-Hop. Als Hip-Hop noch cool war, also mit Scratchen. Unter anderem habe ich auch in New York aufgelegt. Ich habe Geld damit verdient. Meinen gelben Sack voller Kassetten hatte ich immer dabei. Insgesamt habe ich an die 20.000 Kassetten verkauft. Mittlerweile lege ich nur dann auf, wenn ich es will. Und meine Playlists bestimme ich auch selbst.

Machst du fotografische Auftragsarbeiten? 

Oliver Rath: Ganz selten. Ich habe keine Lust, ehrlich gesagt. Ich habe Gott sei Dank mittlerweile nur solche Auftraggeber, die sagen: »Olli, hier ist dein Budget, viel Spaß!« Wenn du jeden Tag als Fotograf fremdgesteuert wirst, verlierst du irgendwann völlig dein Gehirn.

Pressefotografie machst du auch? 

OR: Mache ich auch, aber da hatte ich auch ein Paar Geschichten, die gar keinen Spaß gemacht haben. Ich mag alles, was frei ist. Meistens sind bei großen Auftraggebern so viele Köpfe dahinter. Der Erste will es bunt, der Zweite so und der Dritte will was retuschieren. Ich bin sehr gegen Retusche. Wenn das jetzt ein Pickel bei einer Frau ist, dann ja. Aber man macht mit Retusche auch vieles kaputt, diese markanten Linien zum Beispiel. Ich will sie gar nicht glatt haben. Die Frau auf Top- Level zu navigieren, das macht ja auch Spaß. Trotzdem liebe ich »Photoshop«. Es bietet sehr viele Möglichkeiten.

Du hast ja auch ein Verhältnis zu Tattoos. Machst du selbst welche? 

Oliver Rath: Ich habe mit 16 angefangen. Meine Mutter fand es furchtbar. Meine Frau hat sich dagegen ebenfalls ein paar zugelegt.

Du kennst Egon Erwin Kisch, nicht wahr? Der rasende Reporter in den 20er, 30er Jahren. Überall am Körper hatte er Tattoos gemacht und sagte: Jedes Tattoo, das ich habe, erzählt eine Geschichte aus dem Leben. Ist es bei dir auch so? Wenn ja, welche Geschichte erzählt die Kuckucksuhr auf deiner Brust? 

Oliver Rath: Vor allem ist es ein sehr wichtiger Freund in meinem Leben, Stefan Strumbel. Er hat mich übrigens auch in die Kunstecke »hineingeschoben«, ob ich wollte oder nicht. Das Tattoo haben wir auf seiner Düsseldorfer Ausstellung gemacht. Und das war echt schmerzhaft. Drei Stunden saß ich da, als Kunstinstallation, und das tat einfach nur scheißweh (lacht). Ich bin nun der Einzige, der sein Kuckucksuhrmotiv trägt, also ist es ein Unikat. Wir haben auch gesagt:

Wenn ich sterbe, wird mir dann die Haut natürlich rausgeschnitten und verkauft. Nicht, dass Stefan Strumbel mir die Haut zuvor noch abzieht, wenn sein Kurs weiter steigt …

Also sind das eigene Designs? 

Oliver Rath: Ja, keine Stangenware. Manche sind unter Trunkenheit entstanden. Der Kran hier steht für Berlin zum Bespiel. Die Wolke ist auch von Stefan Strumbel, nur bei mir steht nichts drin. Der Blitz steht fürs Fotografieren, der Anker für Hamburg.

Hast du eine Kunstakademie besucht oder bist du Autodidakt? 

Oliver Rath: Ja, völlig. Einfach ausprobieren und gucken. Postproduction machen Grafikdesigner.

Glaubst du, du gewöhnst dich an den Erfolg irgendwann? Am Anfang ist es dir ja, wie du selbst sagst, sehr schwer gefallen, du warst sichtlich überrascht. 

Oliver Rath: Der Druck, etwas zu schaffen, darf nicht aufhören. Die Tatsache, dass ich manchmal erkannt werde, bereichert mich persönlich überhaupt nicht. Man muss cool damit umgehen können, aber es hat nichts mit meiner Fotografie zu tun.

Der innere Drang muss bleiben. Dieser Hazzle-Hip-Hop-Drang.

Deswegen mag ich ja auch Hip-Hop so. Da wurde immer eine Zeile aus den 80ern genommen und wieder neu gemacht. Ich mag es nach wie vor, große Bilder ähnlich oder aufgepeppt nachzustellen. Es inspiriert, man kann es immer wieder neu machen. Ich habe mich schon immer für die Fotoretusche interessiert. Dalis Man Ray. Wie damals schon gearbeitet wurde, mit Übereinanderlegen von Retusche und Fotos, und Bild über Bild – fantastisch. Auch heute brauche ich nicht die neueste Digi-Knipse. Ich bastele gerne selber rum, indem ich einen alten Dreierspiegel vornehme, der das Bild wieder x-mal spiegelt. Und man braucht alles nicht mit Blitzlicht totzuknipsen, man kann normales Licht nehmen, eine Taschenlampe. Man schaut einfach: Wie kriegt man mit ganz wenig ganz viel hin?

Was willst du denn eigentlich zeigen? 

Oliver Rath: Schwere Frage. Was mich ärgert, ist, wenn Fotografen bekannt werden und dann nichts mehr zeigen. Ich habe viele Sachen in petto, die ich zeigen werde, wenn ich bekannt bin, um das zu nutzen. Politische, globale Themen. Natürlich liebe ich selber, die Leute »rock’n’rollig« und nackt zu fotografieren.

Erotik spielt ja eine große Rolle in deiner Kunst. 

Oliver Rath: Finde ich großartig. Ich mag auch Kommunen, bin selber auch in einer. Da hole ich meine 30 Leute zusammen und arbeite mit denen. In erster Linie will ich, dass sie sich wohlfühlen – und ich probiere dann immer aus. In der Fotografie, die noch relativ jung ist, ist bereits so viel geschehen. Da verlässt man sich am besten auf sein Gefühl und schaut, was da rauskommt.

Gibt es da Vorbilder, die du benennen würdest? Du hast von Man Ray gesprochen … 

Oliver Rath: Früher war es Newton, Newton, Newton. Mittlerweile gucke ich mir gar nichts an. Wenn, dann lieber Sachen von Jeff Koons, in Richtung Kunst halt. Generell schaue ich mir nur die alten Fotobücher an, und das auch nur ganz kurz, und mache sie dann wieder zu. Habe zu viel Angst, in irgendeinen Stil reinzurutschen.

Erzählst du Geschichten mit deinen Bildern?

Oliver Rath: Ich versuch’s. Es ist mir sehr wichtig. Die Frage ist, wer sieht das? Ich bin ja ein pures Internet-Produkt, um es mal auf den Punkt zu bringen. Mein Buch kommt auch dank dem Internet raus. Mit dem nächsten Buch lasse ich mir aber Zeit.

Sonst würde ich ja die Fotografie wie eine Nutte ausnutzen. Das will ich nicht. Dafür ist es mir ein zu hohes Gut.


Fotografierst du auch analog? 

Oliver Rath: Nee, gar nicht. Ich habe keine Ahnung von analog. Aber einen Riesenrespekt davor. Weil ich aber so ungeduldig bin, wollte ich mich nie damit befassen. Hätte ich eine analoge Kamera, würde ich von einer Digitalkamera die Lichteinstellungen nehmen und dann einfach kopieren. In dem Fall bräuchte man keinen Belichtungsmesser mehr. Ich würde meine Person bei einer analogen Kamera jedoch extrem navigieren, bevor ich überhaupt abdrücke. Ich würde nichts ausprobieren und meine Motive extrem überlegen.

Du machst keine Landschaftsfotografie? 

Oliver Rath: Doch, mache ich auch, diese Bilder sind im Computer. Ich hebe sie für später auf, wenn ich sie mal brauche.

Und sonst: Menschen, Städte? 

Oliver Rath: Wenn ich unterwegs bin, mit meiner Familie oder auch alleine, da fange ich erst richtig an zu knipsen. Es kommt extrem viel zusammen. Böden, Tapeten, mein Hund … Alles.

Stichwort »Familie«. Deine Frau ist schwanger – hast du noch Kinder? 

Oliver Rath: Ja, eins ist schon da, ein Mädchen, jetzt kommt das zweite – ein Junge.

Also gibt es durchaus auch eine bürgerliche Seite des Bohemien? 

Oliver Rath: Natürlich! In unserer Spießerbude gibt es ein wüstes Rock’n’Roll-Zimmer. Der Rest ist so wie bei jeder normalen Familie. Mein Rock’n’Roll-Bürozimmer dagegen ist voller Poster, Roboter, Star Wars, Spielzeug, fünf Computern, Blitzen, Gitarren – ein Spielzimmer für Erwachsene halt. Freunde nennen’s Herrenzimmer, aber dafür bräuchte ich eine schönere Whisky-Abteilung. In meinem Zimmer darf man auch rauchen.

Ich brauche meinen Raum, wo ich alleine sein kann, auch zu Hause. Heißt aber nicht, dass da 24 Stunden am Tag Party stattfindet. Obwohl da ein toller Marshall-Verstärker steht.

Gibt es mehr Künstler in deiner Familie? 

Oliver Rath: Mein Opa war Komponist und Musiklehrer, der auch immer gerne fotografiert hat – allerdings mehr in seinem Obstgarten. Ich habe ihn leider nie kennengelernt, er hatte einen Autounfall. Er hätte bestimmt mit mir wegen der Musik, die ich als DJ gemacht habe, sehr geschimpft. Und ich hätte das verstanden.

Gibt es Bilder, von denen du dich mit der Zeit distanzieren wolltest? 

Oliver Rath: Sehr viele. Da schaue ich zurück und denke: Schrott. Technisch, inhaltlich. Nichtssagend, langweilig. Entweder ich verändere sie oder ich kille sie raus. Und schaue nach vorne.

Wie sehen deine Pläne aus? Bleibst du in Berlin oder machst du dich auf den Weg in die anderen Kunst-Metropolen wie Paris, London oder New York? 

Oliver Rath: Ich kriege jetzt einen Flugzeugpartner und werde mit ihm ganz viel durch die Welt reisen. Mein neues Buch, wenn sich nicht alles ändert, wird »Skywalk« heißen. Werde extrem viele Reisebilder machen, zum Beispiel im Flugzeug. Aber auch zusehen, dass ich das mit der Familie hinkriege.

Man hört raus, dass die Familie einen sehr hohen Stellenwert bei dir hat. 

Oliver Rath: Ich finde, das ist das höchste Gut, das ein Mensch überhaupt haben kann. Nach Hause kommen, in seinen Hafen. Auch wenn ich mal voll abgefuckt und völlig versoffen nach Hause komme. Das muss ein Hafen sein, in jeder Lage.

Bist du ein Genussmensch, Oliver? 

Oliver Rath: Ja, absolut. Bin ein großer Genießer. Wir geben sehr viel Geld fürs Essen aus, holen uns nur das Beste vom Besten. Und kochen sehr gerne. Dafür wird bei Klamotten manchmal gespart. Ich bin überhaupt nicht eitel.

Wann wird Genuss zum Exzess für dich? 

Oliver Rath: Wenn er gut ist!

Vielen Dank für das Gespräch. 


Auf dem Cover des Bildbandes BERLIN BOHÈME: das Model Carl Cult.

»Berlin Bohème« 

192 Seiten, Edition Skylight

ISBN-10: 3037666536

ISBN-13: 978-3037666531

24 x 2,3 x 30 cm

(D) 39,95 Euro / (A) 41,10 Euro / 50,50 CHF

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