Cigars & Seaman’s Spirits

Eine Kreuzfahrt mit dem Traumschiff, Zigarren und Seefahrergetränken.

Tasting: Seefahrer-Drinks & Zigarren

Kreuzfahrten sind einer der boomenden Zweige der Urlaubsbranche. Schwimmende Hotels mit Urlaubsclub-Charakter laufen reihenweise vom Stapel und kein Ende ist in Sicht. Das größte dieser Schiffe ist die amerikanische Symphony of the Seas, fasst knapp 7.000 Passagiere – in der europäischen Reedereidimension wurde diese Zahl noch nicht erreicht.

Deutsche, skandinavische und italienische Clubschiffe mit bunten Wasserrutschen und Tennisplätzen, Diskotheken, Casinos und allerlei anderer Vergnügungsmöglichkeiten gibt es allerdings schon lange, ebenfalls mit – kleineren – vierstelligen Passagierzahlen. Abseits dieses Kreuzfahrttrubels, dem sich schon manch kleiner, idyllischer Hafen im Mittelmeer oder im Baltikum verweigert, gibt es die überschaubaren Schiffe der Hurtigrouten oder anderer, kleinerer Reedereien.

Die MS Amadea der Phönix Reederei stach mit genau 417 Gästen an Bord Ende Juli 2018 von Bremerhaven in See, Ziel war das Nordkap. Die MS Amadea ist die Nachfolgerin der MS Deutschland als Traumschiff in der gleichnamigen deutschen Fernsehserie, gleichermaßen klassisch und gemütlich geht es an Bord zu. In nur einer Tischzeit wird in den zwei Restaurants in Menüform zu Abend gespeist, vom Frühaufsteherfrühstück bis zum späten Würstchen an der Kopernikus Bar – klassisch achtern – werden 7 Mahlzeiten angeboten und an Seetagen gibt es außerdem Frühschoppen.

Drei Bars und eine Smokers Lounge sind bis spät in die Nacht besetzt. Lektoren an Bord referieren über die befahrenen Regionen, der Bordpastor hält die Messe und neben Bingo und dem unverzichtbaren Shufflebord wird auf Deck 11 Golf gespielt. Gemütlich und kulinarisch wertvoll also.

Die 14-tägige Reise über Starvanger, den wunderschönen Geirangerfjord, den Polarkreis zum Nordkap und über Tromso und Bergen zurück, stand außerdem unter dem Motto, eine Genussreise zu sein. Es befanden sich ausgewiesene Experten zu den Themen Wein, Spirituosen, Schokolade, Kaffee und Zigarren an Bord. Kein Grund also für Shmckr.com, an Land zu bleiben – vielmehr die Pflicht, die Koffer zu packen, an Bord zu gehen und Genuss zu zelebrieren. 

MS AMADEA; Foto: Claudia Gliss

Die Bar »Havanna Club« auf Deck 7 liegt mittschiffs und ist die klassische Smokers Lounge an Bord der MS Amadea. Gut 20 Sitzplätze, ein Tresen, ausreichend für die Zigarre danach – für die Passagiere, die zum Captn’s Table geladen waren, oder eben ein Dutzend andere Kreuzfahrer, die dort landen.

Die Sprirituosenauswahl ist gut und vor allem gut auf Zigarren abgestimmt. Der Humidor ist mit Klassikern bestückt, die sich auch auf Weltreise nachrüsten lassen. Die Auswahl könnte größer sein, aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei und auf Weltreise lässt es sich ja auch gut individuell einkaufen. Besonders beachtens- und erwähnenswert ist die Flexibilität und Ausdauer des Barpersonals, wenn im Sommer in nördlichen Gefilden auch mittschiffs auf Deck 7 die Sonne den Horizont nur kurz tangiert.

www.phoenixreisen.com/amadea

Das letzte deutschsprachige Zigarrentasting dieser Art auf See fand 2012 in der Karibik statt, an Bord der MS Deutschland, also dem Vorgänger der MS Amadea. Damals berichtete Cigar Clan, der legitime Vorgänger von Shmckr.com. 6 Jahre später standen 4 Getränke und 3 Zigarren auf dem Verkostungspanel. Die Getränke sollten ausgefallen und doch klassisch in der Seefahrt zu Hause sein, die Zigarren natürlich aus den besten Provinienzen stammen.

Die 20 Teilnehmer des Tastings »Seefahrer-Getränke und Zigarren« waren größtenteils Laien – die Genussexperten flankierten die Runde unterstützend. Nach einer kurzen Einführung ins Prozedere wurde angefeuert, geraucht und verkostet, was das Zeug hält. Und es lag nicht am Seegang in der ruhigen, sanften Dünung des Nordmeeres, dass einige der fleißigen Probanten mit Schlagseite, annähernd nach der knappen Mitternachtssonne, auf die Kabinen gingen. Über Übelkeit oder andere Seekrankheiten war jedoch anderntags im Logbuch des Traumschiffs nichts Aufgezeichnetes zu finden. Im Gegenteil, die Havanna-Club-Bar erfreute sich im weiteren Verlauf der Reise verstärkter Beliebtheit.

Die Getränke

Irish Whiskey Tullamore Dew Shmckr.com

Tullamore D.E.W. XO Carribean Rum Cask Finish

43 Vol.-%

Tullamore D.E.W.

Der Tullamore D.E.W. XO Carribean Rum Cask Finish war im letzten Shmckr.com-Zigarrentasting an Land schon einer der eindrucksvollsten Kandidaten zu den gereichten Zigarren. Diese Tatsache sicherte ihm das Ticket für die Kreuzfahrt auf dem Traumschiff und die erneute Teilnahme bei der Verkostung. Die Besonderheit des XO Carribean Rum Cask Finish liegt in seiner zweiten Fassreife, die er in Demerera-Rum-Fässern erfährt. Wie alle Tullamore D.E.W.-Whiskeys wird er dreifach destilliert.

Er ist das Ergebnis eines Blends aus allen drei Arten irischen Whiskeys. Es werden Grain, Malt & Pot Still Whiskeys vermählt. Mit seinen leichten Vanillenoten, die neben der hellen Fruchtaromatik von Zitrusfrüchten und hellem Dürrobst die vorherrschenden Grundnoten bringen, sowie dem angenehmen frischen Nachhall, präsentierte er sich wieder ausgesprochen gut und kombinierbar. Zwar war der Grundgedanke, diesen sogenannten Sommerwhiskey bei nordischen Temperaturen und rauem Ambiente anzustellen – die knapp 30℃ beim Überqueren des Polarkreises bescherten ihm allerdings ein weiteres Heimspiel.

Aroma: Zitrusfrüchte, Vanille, leichtes Holz

Geschmack: Trockenfrüchte, Zitrusfrüchte, Würze

Nachklang: Mittellang, erfrischend

Ron-Jaguar

Ron Jaguar Edicion Cordillera

43 Vol.-%

Der Jaguar wird in vielen präkolonialen Kulturen des alten Mesoamerikas als der König des Regenwaldes verehrt. Er steht als einendes Symbol für die vulkanischen, tropischen Länder der neuen Welt. Die Costa Rican Rum Company nahm erst im Jahre 2017 eine Destille im Hochland Costa Ricas in Betrieb und kann so heute, nach Jahrzehnten des Stillstandes, als erste Firma wieder eigenen Rum in Costa Rica produzieren.

Der Name Cordillera steht im Spanischen für Gebirge und bezieht sich auf die vulkanischen Hoch- und Tiefländer der äquatornahen mittelamerikanischen Länder. Dort, in den vulkanischen Hochebenen des nördlichen Südamerikas, befinden sich die kleinen, unabhängigen Destillen, von welchen die schwereren Pot-Still-Bestandteile des Cordilleras stammen. Im pazifischen Tiefland Zentralamerikas wiederum werden die leichteren Column-Still-Anteile produziert.

Am Gaumen dominieren Orange, Muskat und Tabak. Es ergibt sich ein milde-würzig-süßer Geschmack mit rauchigen Eichenholz- und Vanillenoten. Der lang anhaltende Abgang vergeht mit sanfter Alkoholität und sehr langem Süßespiel.

Aroma: Melasse, Vanille, Zitrusfrüchte

Geschmack: Orange, Muskat, Tabak

Nachklang: Zuckerrohrsüß, lang, dicht

Linie

Linie Aquavit Double Cask Port

41 Vol.-%

Dass Aquavit mehr ist, als nur ein Kümmelschnaps und die gemeinere Hälfte des »Herrengedecks« wissen wir nicht erst, seit Cocktails mit Aquavit wieder Furore und Barkeeperinnen zu Stars machen.

Linie Aquavit wird grundsätzlich schon für 12 Monate in Sherry-Fässern in Norwegen gereift. Anschließend verbleiben die Fässer zur geschmacklichen Vollendung über weitere 4 Monate an Bord eines Frachters, der zweimal den Äquator (norwegisch: Linie) überquert. Nach dieser traditionellen Reifung auf See werden dem Double Port Cask weitere 12 Monate in sorgfältig ausgewählten Portweinfässern gegönnt. Daher der leicht rötliche Bernsteinton im Glas.

Der nicht kalt zu trinkende Aquavit duftet nach Kümmel- und Anisnoten, begleitet von süßlicher Vanille und Eiche. Darauf folgt ein Eindruck von Portweinnoten. Geschmacklich finden sich Noten von Kümmel, Anis und Orangenschalen, zarte Holznoten, Vanille, Karamell und Trockenfrüchten. Nicht nur der reiche und komplexe Nachhall macht die Linie zum Zigarrenbegleiter mit Daseinsberechtigung, wenn auch er im Spirituosenregal neben dem Humidor ein Exot bleiben wird.

Aroma: Dillsamen, Kümmel, leichte Portnote

Geschmack: Anis, Kümmel, Orangenschale, Vanille

Nachklang: mittellang, frisch, komplex

Lepanto

Brandy Lepanto P.X. Solera Gran Reserva

36 Vol.-%

Der spanische Teilnehmer an der Verkostung auf hoher See hat am wenigsten Prozente und zeigt sich von der elegantesten Seite, die ein Brandy vorweisen kann. Der Name ist nach der großen Seeschlacht von Lepanto 1581 gewählt, hergestellt wird er in der traditionellen Sherry-Bodega Gonzales Byass in Jerez de la Frontera.

Das besondere Alleinstellungsmerkmal für Lepanto ist die Destillation von Weinen, die ausschließlich aus der Sherry Rebsorte Palomino Fino erzeugt werden. Er wird, wie die reguläre Abfüllung auch, zuerst für 12 Jahre in ehemaligen Fino-Sherry-Fässern gelagert. Es schließen sich weitere 3 Jahre Lagerung in ehemaligen PX-Fässern an, was dem Brandy eine schier endlose Süße und eine schöne Süßweinigkeit gibt.

Er liegt schwer, dunkel, mahagonifarben im Glas und duftet nach Rosinen, Schokolade, getrockneten Feigen und edlen alten Holzfässern. Am Gaumen verhält er sich sehr ausgewogen und rund mit weichem Nachklang. Brandy ist ein klassisches Seefahrergetränk und reiht sich also schon thematisch hervorragend in die Verkostungsanordnung neben irischem Whisky, caribischem Rum und norwegischem Aquavit ein.

In der Verkostung spielte er nach einhelliger Meinung mehrerer Verkoster die Rolle des harmonischsten Zigarrenbegleiters.

Aroma: Rosinen, Süßwein, Sherry

Geschmack: dunkle Trockenfrüchte, Karamell, weiche Eichenholznoten

Nachklang: lang, süß, fantastisch

Die Zigarren

Kafie 1901 Maduro Robusto

Herkunft: Honduras

Der vollständige Name dieser Zigarre heißt »Kafie 1901 Don Fernando Maduro Robusto«. Neben der »Don Fernando Maduro Serie« importiert das junge Unternehmen Pasionpuro noch drei andere Varianten von Kafie Cigars sowie eine weitere recht milde Zigarrenmarke namens San Jeronimo nach Deutschland. Alle Zigarren werden in der Tabacalera G. Kafie y Cia in Dunli, Honduras, hergestellt.

Die Zigarre war allen anwesenden Verkostern bisher unbekannt und wurde von allen als sehr angenehm zu rauchen und dunkelaromatisch bewertet. Abbrand und Zugverhalten waren stringent und problemlos gut. Die vorherrschenden Aromen von Leder, Schokolade und Kaffee bildeten sich nach den ersten Zügen schnell als bleibende Grundaromatik heraus. Kraft und Stärke entwickelten sich über den Rauchverlauf sehr homogen. Die begleitenden Getränke wurden unterschiedlich wahrgenommen, allerdings zeigten Whiskey und Brandy sich eingängiger mit der dunklen Robusto als Aquavit und Rum, aus verschiedenen Gründen.


Format: Robusto

Länge: 127 mm

Ringmaß: 50 (19,8 mm)

Deckblatt: Nicaragua

Umblatt: Honduras

Einlage: Nicaragua & Dom. Rep.

Stärke: ◉◉◉◎◎

Aroma: ◉◉◉◎◎

Rauchdauer: ca. 1/2 Std.

Einzelpreise: € 7,20 | In der Schweiz nicht erhältlich


Tullamore D.E.W. XO Carribean Rum Cask Finish

Leder und Schokolade sind nicht die präsentesten Aromen im Tullamore XO Rum Cask Finish, die Zigarre spendet sie großzügig. Vor allem zu Beginn des Rauchverlaufs sehr schön.

Ron Jaguar Edicion Cordillera

Pur genossen ist der Rum einfach zu alkoholisch, mit einem Tropfen Wasser öffnet er sich zusehends und die Kombination wird besser. Insgesamt wirkt aber auch die Süße zu opulent mit der Kafie Maduro.

Linie Aquavit Double Cask Port

Gerade im letzten Drittel passen die Kräuteraromen und die subtile Süße recht gut zum nordisch-portugiesischen Crossover. Vorher hat es die dunkle honduranische Subtilität recht schwer damit.

Brandy Lepanto P.X. Solera Gran Reserva

Schokolade und Rosinen wecken Kindheitserinnerungen, die lederige Würze der Zigarre bringt mehr Ernsthaftigkeit ins Spiel. Der Gaumen ist vollständig ausgefüllt von dieser sehr guten Kombination.

Davidoff Winston Churchill Robusto The Statesman

Herkunft: Dominikanische Republik

Dass sich hier zwei große Namen treffen, rechtfertigt den doch recht hohen Preis für diese Zigarre noch nicht allein. Sie schmeckt allerdings auf den ersten Zug fantastisch und sollte die ganze Reise über immer mehr Freunde gewinnen. Ein eher klassischer Davidoff Geschmack, abseits der aktuellen Ausflüge nach Nicaragua und Brasilien, tut anscheinend dem Endverbraucher auch gut.

Einem milden, süßholzigen Beginn folgt eine sehr langsame, stringente Steigerung. Dabei sollte erwähnt werden, dass diese Robusto sehr knapp geschnitten, eventuell sogar gebohrt werden sollte, das fast »übergute« Zugverhalten nimmt sonst Einfluss auf die smarte Sensorik der Zigarre.

Ihre Milde lässt einige der Kombattanten gerade am Anfang der Rauchdauer eher dominant erscheinen. Fest steht, auch eine milde Zigarre braucht Begleiter. Im Finale – die The Statesman lässt sich weit hinter den Ring rauchen – kommt angenehme Pfefferschärfe auf, dann überzeugte jeweils die Süße der Getränke.


Format: Robusto

Länge: 133 mm

Ringmaß: 52 (20,6 mm)

Deckblatt: Ecuador

Umblatt: Mexiko

Einlage: Nicaragua, Dom. Rep.

Stärke: ◉◉◎◎◎

Aroma: ◉◉◉◎◎

Rauchdauer: ca. 3/4 Std.

Einzelpreise: € 18,30 | sfr 19


Tullamore D.E.W. XO Carribean Rum Cask Finish 

Die würzige Frische das Whiskeys passt sehr gut zur ausgewogenen Zigarre, die auch die Exotik zulässt. Sip für Sip ein Vergnügen. Zum Ende hin fehlt ein Tick Süße in der Kombi.

Ron Jaguar Edicion Cordiller 

Viel Alkohol hilft nicht immer, in der Kombination mit Süße und der mild-pfeffrigen Zigarre entsteht hier allerdings etwas Fantastisches. Finale Grande!

 Linie Aquavit Double Cask Port     

Wildkräutersalat mit Anisdressing. Ein toller Salat, herb, männlich und bitte ohne Tomaten. Mit einer salzigen Brise aus Nordnordost erträglich, aber wirklich nur an Bord und auf einer langen Schiffsreise ohne Alternativen.

Brandy Lepanto P.X. Solera Gran Reserva

Hier macht die Süße und die Rosinigkeit des Brandys wieder einen sehr guten Job. Anfangs zuviel, später um so besser. Ab ins Mittelmeer!

H. Upmann Magnum 54

Herkunft: Kuba

Diese Zigarre wurde auf dem Festival del Habano im Februar 2016 erstmals vorgestellt. Damit wird die beliebte Magnum-Serie um das dritte reguläre Format ergänzt. Nach dem Klassiker Magnum 46 und der ebenso noch relativ jungen Magnum 50 ist die Magnum 54 das größten Ringmass der Serie. Sie ist ohnehin die dickste H.Upmann-Zigarre, die jemals produziert wurde.

Die Vitola hat keinen eigenen Herstellungsnamen, die Zigarre heißt einfach Magnum 54. Sie erschien den Verkostern deutlich stärker als der herkömmliche Geschmack der 1844 gegründeten Marke H. Upmann, was an ihrer Jugendlichkeit liegen mag. Langsam geraucht und wohlwollend mit den korrespondierenden Getränken begleitet ergab sich trotzdem ein typisch kubanisches Raucherlebnis.

Erdige und würzige Aromen, sehr präsente waldige Noten am Gaumen und ein langer Nachklang freuten sich über das erfrischende Mineralwasser, welches gereicht wurde. Eine mehrfache Degasierung im letzten Drittel half, die Zigarre knapp über den Ring zu genießen.


Format: Magnum 54

Länge: 120 mm

Ringmaß: 52 (21,4 mm)

Deckblatt: Kuba

Umblatt: Kuba

Einlage: Kuba

Stärke: ◉◉◉◉◎

Aroma: ◉◉◉

Rauchdauer: ca. 1/2 Std.

Einzelpreise: € 12 | sfr 16,50


Tullamore D.E.W. XO Carribean Rum Cask Finish

Die weiche Süße des Whiskeys und die Frische seiner Exotik paaren sich über den ganzen Rauchverlauf sehr gut mit der Zigarre. Besonders zum Ende hin ein Vergnügen am Gaumen.

Ron Jaguar Edicion Cordillera

Die monumentale Süße des Rums kümmert sich vorbildlich um die jugendlich-ungestüme Präsenz der Zigarre. Über den langen Nachhall des Rums kann man mehrfach Züge platzieren.

Linie Aquavit Double Cask Port

Fast überraschend gut geht die Kräutrigkeit des Aquavits mit seiner späten Süße auf die erdig-waldige Zigarre mit der pfeffrigen Schärfe ein. Wenige, kleine Schlucke genügen um zu erfrischen.

Brandy Lepanto P.X. Solera Gran Reserva

Auch hier regieren, trotz viel weniger Alkohols als beim Rum, Süße und lange Präsenz am Gaumen des Brandy, seine PX Lagerung bringt die Trockenfruchtigkeit, die den Ausschlag für die Kombination bringt.

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