Die Rauchgenüsse des Sherlock Holmes

Eine literarische Ermittlung.

In den Romanen und Erzählungen von Sir Arthur Conan Doyle über die Kriminalfälle des Sherlock Holmes wird häufig, ausgiebig und in sehr verschiedener Weise Tabak geraucht. Nur in 4 von 60 Fällen kommt das Rauchen überhaupt nicht vor. Sherlock Holmes selbst war ein passionierter Raucher, und es gab sogar Zeiten in seinem Leben, da die Liebe zum Tabak (und zum Kokain, das seinerzeit nicht als Droge galt) in eine gefährliche Nähe zur Sucht geriet. Seine Rauchgewohnheiten sind zudem psychologisch ungemein aufschlußreich …

Das Rauchen an sich

Sherlock Holmes liebt das Rauchen, und er schätzt es besonders, wenn es darum geht, über seine Fälle nachzusinnen. Die Konzentration des Tabakqualms sei der Konzentration der Gedanken zuträglich, ist er in Der Hund der Baskervilles überzeugt. Und in der Geschichte des Mannes mit der entstellten Lippe hüllt er sich die ganze Nacht in eine dichte Rauchwolke, um über die Aufklärung des Falles nachzudenken. Die ihm natürlich auch gelingt …

Sherlock Holmes

Pfeifen: Der Liebhaber

Die Tatsache, dass der Protagonist Pfeife raucht, ist in mindestens 22 seiner Kriminalfälle belegt. In manchen Erzählungen ist hingegen lediglich die Rede davon, dass Holmes viel raucht. Er wird höchstwahrscheinlich seine Pfeife geschmaucht haben, weil das zu seinen liebsten Gewohnheiten gehörte.

Auch Watsons Aussagen helfen uns bei den Ermittlungen über Holmes’ Liebhabereien: Er deutet in einigen Fällen an, dass Holmes zahlreiche Pfeifen besessen habe. So entdeckt der Doktor in der Erzählung Der Detektiv auf dem Sterbebett  einen Haufen Pfeifen unter vielen anderen Gegenständen auf dem Kaminsims. Und in Der blaue Karfunkel  hantiert der Meisterdetektiv bei der eingehenden Untersuchung des Hutes von Mr. Henry Baker mit einem Pfeifenständer. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann angenommen werden, dass man sich für eine oder zwei Pfeifen keinen Pfeifenständer anschaffen würde.

Allerdings läßt sich aus den konkreten Textstellen nicht direkt ableiten, dass Holmes tatsächlich zahlreiche Pfeifen besessen hat. Es finden sich aber ein halbes Dutzend Bemerkungen über eine alte, schwarze oder dunkel verfärbte Tonpfeife. In anderen Fällen wird eine ›Briar‹ erwähnt, und in der Erzählung Das Haus bei den Blutbuchen ist von einer »langen Pfeife aus Kirschholz« die Rede. Befragt man nun wiederum den guten Watson, so erfährt man, dass Holmes statt seiner zerbrechlichen Tonpfeife an jenen Tagen, an denen er mehr auf Streit als auf Nachdenken eingestellt war, lieber eine andere Pfeife wählte.

Es ist nicht eindeutig erkennbar, ob die Bruyère-Pfeife, die in Das Zeichen der Vier erwähnt wird, mit derjenigen identisch ist, die im Mann mit der entstellten Lippe vorkommt. Möglicherweise hat Holmes unzählige Bruyères besessen, obwohl es sich genausogut immer um ein und dieselbe Pfeife hätte handeln können. Wäre letzteres der Fall, richtet sich der Blick automatisch auf die sogenannte »geschmacklose Pfeife«, um die es im Tal der Angst geht. Denn schließlich kann eine Pfeife nach langem Gebrauch durchaus ihren Eigengeschmack verlieren.

»Die alte schwarze Pfeife« aus der Erzählung Der Mann mit dem geduckten Gang hätte dagegen durchaus eine Tonpfeife sein können. Möglicherweise ist sie sogar identisch mit jener »schwarzen und verräucherten« Tonpfeife, von der in der Erzählung Eine Frage der Identität die Rede ist.

Bent Apple Pfeife
Bent Apple

Dazu muss man wissen, dass Ton zu Zeiten Sherlock Holmes’ das verbreitetste Pfeifenmaterial war, gefolgt von Meerschaum. Das Bruyère-Holz kam damals gerade erst auf, sollte aber in der Folgezeit die beiden anderen Materialien in den Hintergrund drängen. Wenn eine Tonpfeife alt und verfärbt ist, kann das Mundstück vollkommen verstopfen. Um das zu vermeiden, wurden solche Pfeifen im allgemeinen im Feuerofen gebrannt: Man legte die Pfeife ins Feuer, um alle Rückstände in ihr auszubrennen. Als Folge wurde der Ton allerdings immer brüchiger und spröder.

Churchwarden Pfeife
Churchwarden

Die oft genannte Tonpfeife begann ihre Existenz vermutlich als eine lange, elegante ›Churchwarden‹, um dann später auf ein bequemeres Maß reduziert zu werden. Sogar die Bruyère-Pfeife hätte eine ›Bent‹ sein können, obgleich alle Illustratoren der Zeitschrift The Strand, mit deren Beiträgen der wirkliche Ruhm des Sherlock Holmes einsetzte, lediglich gerade Pfeifen zeigen, vermutlich, weil Watson nirgends eine »gebogene Pfeife« erwähnt hat.

Dennoch dominiert die ›Bent‹ auf allen Bucheinbänden und in zahlreichen Illustrationen. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich allerdings allmählich in eine zeitgemäßere ›Calabash‹ mit Meerschaumkopf und Kürbisholm verwandelt. Die landläufige Meinung bringt das Auftauchen der ›Bent‹ mit der Theateraufführung Sherlock Holmes von 1899 mit William Gillette in der Hauptrolle in Verbindung. Auf alten Photos ist Holmes-Gillette in einem prächtig bestickten Morgenmantel mit einer gebogenen Bruyère-Pfeife in der Hand zu sehen. Gillette zog eine ›Bent‹ vermutlich deshalb vor, weil es ihm mit gerader Pfeife schwergefallen wäre, seinen Text deutlich vorzutragen.

Calabash Pfeife
Calabash
Bent Billiard Pfeife
Bent Billiard

Die ›Calabash‹ mit breitem, flachem und herausnehmbarem Kopf aus Meerschaum tauchte, wenn auch flüchtig, 1965 in dem Film Eine Studie in den Farben des Schreckens auf sowie 1970 in dem Kinostreifen Das Privatleben des Sherlock Holmes. Doch sie entspricht nicht unbedingt den wahren Vorlieben von Holmes. Mit einiger Wahrscheinlichkeit läßt sich nämlich feststellen, dass Holmes kaum ein großer Verehrer der ›Calabash‹ gewesen sein wird, selbst wenn sie zu seiner Kollektion gehört hat.

Kürbis wirkt wie eine Brennkammer: Er kühlt den Rauch nicht nur ab, was ja an sich nicht schlecht ist, sondern beseitigt auch einen Teil der Rückstände von Teer und Nikotin. Gerade die Tatsache, dass Holmes starken (Schiffs-)Tabak rauchte, spricht für die Wahrscheinlichkeit, dass er diese Vorzüge der ›Calabash‹ wenig schätzte. Sollte Holmes tatsächlich eine ›Calabash‹ besessen haben, so könnte das gute Stück das Geschenk eines dankbaren und wohlmeinenden Klienten gewesen sein.

Tabak: Der Spezialist

Pfeifen ohne Tabak sind eigentlich nutzlos. Daher haben wir in Das gelbe Gesicht guten Grund anzunehmen, dass Holmes alle 140 Tabaksorten getestet hat, indem er sie höchstpersönlich rauchte, um dann deren Asche unter die Lupe nehmen zu können. Einem heutigen Pfeifenliebhaber mag es erstaunen, dass ihn bei den in der Erzählung genannten Preisen – immerhin kaufte er eine Unze von jeder Sorte – die Aufklärung des Falles insgesamt noch nicht einmal drei Pfund Sterling gekostet haben soll.

Holmes bevorzugte den billigsten und stärksten Tabak, der zu finden war – zumindest für den täglichen Gebrauch. Und zu Beginn ihrer Bekanntschaft tat es ihm Watson gleich. In Eine Studie in Scharlachrot fragt Holmes ihn, ob er etwas gegen starken Tabak einzuwenden habe, worauf der Doktor antwortet, dass er selbst nur »Schiffstabak« rauche. Hier handelt es sich um einen »gebündelten« Priem: Blätter billigen Tabaks – zu Watsons Zeiten vermutlich Nicotiana rustica (in Südamerika natürlich gewachsener Tabak) und nicht der heute verbreitete Nicotiana tabacum (kultivierter Plantagentabak)  – werden hierbei in einer langen Reihe ineinandergelegt, dann gerollt und mit einer dünnen Schnur zusammengebunden. So entstand ein sehr dünnes Bündel, »Ringelschwanz« genannt, das bei Seeleuten zum Rauchen oder Kauen begehrt war.

Schiffstabak wird noch heute in Fachgeschäften angeboten, ist jedoch zartbesaiteten Zeitgenossen nicht unbedingt zu empfehlen. Denn während des Anrauchens der Pfeife entsteht im Mund eine hochkonzentrierte Wolke von Teer und Nikotin, die einem fast den Atem nimmt. Der Tabak ist sehr würzig und saftig im Geschmack, kratzt im Hals, während der Geruch – folgt man der Beschreibung Watsons in Der Hund der Baskervilles  – geradezu scharf zu nennen ist.

In der Erzählung Der Daumen des Ingenieurs  berichtet Watson, dass Holmes vor dem Frühstück gerne die Tabakreste vom Vortag rauchte, allerdings nicht, ohne zuvor seinen Schiffstabak genossen zu haben. Kein Wunder also, dass er das Frühstück – wie auch andere Gerichte  – manchmal unberührt stehen ließ.

Zeit seines Lebens blieb Holmes seiner ersten Liebe treu – dem starken Tabak. Er bat Watson des öfteren, im Tabakladen mehr von dem grob geschnittenen Tabak zu bestellen. Hierbei ging es ihm sicherlich nicht nur um grob geschnittenen, sondern um den definitiv stärksten Tabak.

Im Vergleich zu Holmes blieb Watsons Anteil am allgemeinen Tabakkonsum bescheiden. Dennoch leistete auch der kongeniale Assistent seinen Beitrag zum Rauchgenuss. Denn Holmes greift selten zu Tabakbeutel oder Zigarettenetui, ohne zunächst Watson etwas anzubieten. Der wiederum lehnt niemals ab. Mit der Zeit entdeckt Watson jedoch seine Vorliebe für edleren Tabak.

In Der Verwachsene stellt Holmes erstaunt fest, dass Watson ›Arcadia mixture‹ raucht. Das läßt darauf schließen, dass Watson bald nach der Bekanntschaft mit seiner zukünftigen Ehefrau Mary Morsten – im Roman Das Zeichen der Vier – vom Schiffstabak abgekommen war. Die vornehme Lady aus gutem Hause hatte vermutlich wenig Lust, den Gestank des Priems zu ertragen, um so mehr, als er von dem Menschen ausging, den sie demnächst zu ehelichen gedachte.

Zigarren: Meist für die guten Freunde

Zigarren kommen in mehr als 15 Erzählungen vor. Holmes raucht sie nicht immer selbst; vielmehr bietet er sie anderen an, beispielsweise Colonel Ross in Silberstern, Inspector Lestrade in Die sechs Napoleons, den Herren Hopkins im Goldenen Kneifer und von Bork in Seine Abschiedsvorstellung sowie Captain J. Croker in der Erzählung Abbey Grange. Er tut dies wahrscheinlich deshalb, weil es die englische Höflichkeit verbietet, jemandem eine Pfeife mit Schiffstabak zu offerieren. Taktlosigkeit oder gar Grobheit sind nun ganz und gar nicht Holmes’ Sache.

Traditionell gilt die Zigarre auch bei Sherlock Holmes als krönender Abschluss eines guten Mahls.

In Die Bruce-Partington-Pläne  bietet Holmes seinem Watson im italienischen Restaurant ›Goldini‹ eine Zigarre an, obwohl der Doktor nur auf einen Kaffee mit Curaçao vorbeigekommen war. Bei Zigarren ist Holmes offenbar bedeutend wählerischer als bei Pfeifen. So stellt er fest, dass sie im Goldini »nicht ganz so scheußlich schmecken, wie eigentlich zu erwarten gewesen war«.

Aus Der Detektiv auf dem Sterbebett wissen wir, dass er von Zeit zu Zeit im ›Simpson‹ verkehrte. Wenn dem so gewesen ist, muss er das Zigarrensofa im zweiten Stock dieses berühmten Restaurants gekannt haben, selbst wenn er dort kein Stammgast gewesen ist. Für einen Schilling konnte der Gentleman dort nicht nur bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre verweilen, sondern auch – zu einem annehmbaren Preis – aus einer großen Auslage englischer und ausländischer Zeitungen wählen. Sehr wahrscheinlich waren die bei ›Simpson‹ angebotenen Zigarren mittlerer Güte oder unteres Mittelmaß. Die besten Havannas kosteten damals 6 Schilling, und 3 Schilling war der Mindestpreis, der für ein anständiges »Kraut« zu zahlen war.

Zigaretten: Für den schnellen Genuss

Bei Pfeifen und Zigarren erfordert das volle Rauchvergnügen eine gewisse Zeit. Für das Rauchen »unterwegs« eignen sich deshalb vornehmlich Zigaretten. Anfang des 20. Jahrhunderts war ein Lied populär, in dem es um Holmes als Zigarettenraucher geht, und auch ein halbes Dutzend Hinweise in den Texten belegen diese Passion.

In Erwartung eines erlauchten Gastes in der Erzählung Der Skandal in Böhmen bleibt Holmes keine Zeit fürs Stopfen und Anzünden seiner Pfeife. Wegen seiner glänzenden Schlußfolgerung, wer sein Gast in Wirklichkeit ist und was es mit ihm auf sich hat, zieht er genüßlich an seiner Zigarette und bläst triumphierend eine große, blaue Rauchwolke in die Luft. Eine Zigarette ist es auch, auf die sich Holmes in der Erzählung Der Detektiv auf dem Sterbebett  nach drei Tagen ohne Essen, Wasser und Tabak am meisten freut.

Nicht seine Sache: Kau- und Schnupftabak

Kau- wie auch Schnupftabak waren zu Zeiten des Sherlock Holmes durchaus verbreitet. Was den Priem angeht, sieht es nicht so aus, als ob Detektiv und Assistent zu dessen Verehrern gezählt haben. Das Kauen und Schnupfen von Tabak war vor allem in Kreisen der Arbeiterschaft verbreitet, für die herkömmliches Rauchen gewisse Gefahren mit sich brachte, wie beispielsweise bei Bergarbeitern und Seeleuten. Möglicherweise hatte Holmes versuchsweise einmal Tabak gekaut.

In den Büchern Conan Doyles ist davon jedoch nirgends direkt die Rede. Der Kautabak spielt lediglich einmal eine Rolle: In Der Mann mit der entstellten Lippe bemerkt Holmes, dass ein bestimmtes Kuvert von jemandem zugeklebt worden sein muss, der Tabak gekaut hat. So gelingt es in der Erzählung, die Atmosphäre des Hafens wiederzugeben, in dessen Nähe ein gewisser Neville Saint-Clare verschwunden war.

Blieb Schnupftabak, ebenso wie Kautabak, aus Sicherheitsgründen vornehmlich Bergarbeitern und Seeleuten vorbehalten, so schnupften auch Vertreter der Aristokratie gelegentlich Tabak – gewissermaßen ein Überbleibsel aus dem 18. Jahrhundert. Zur Zeit der beschriebenen Abenteuer des Sherlock Holmes hatte dessen Popularität jedoch spürbar abgenommen.

In der Erzählung Die Liga der Rotschöpfe bietet die Figur des Mr. Wilson ein gutes Beispiel des Schnupftabak konsumierenden Proleten. Mit einer Arbeit als Schiffszimmermann hatte Wilson eine Tätigkeit, bei der Rauchen zweifellos gefährlich werden konnte. Sherlocks Bruder Mycroft wiederum, Angehöriger einer völlig anderen gesellschaftlichen Schicht, ist ausgewiesener Liebhaber von Schnupftabak. Offenbar konsumiert er ihn regelmäßig – in dem Fall Der griechische Dolmetscher sammelt er Tabakkrümel in ein großes Taschentuch ein.

Weder Holmes noch Watson haben offenbar regelmäßig Tabak geschnupft. In der Erzählung Eine Frage der Identität gibt es eine Episode, in der Holmes seinem Watson Schnupftabak anbietet. Eigentlich will er den Doktor aber nur mit seiner goldenen Tabakdose mit dem großen Amethyst beeindrucken (der violette Quarzstein soll vor den Folgen des Alkoholgenusses feien), die ihm der böhmische König zum Dank für erwiesene Hilfe geschenkt hat.

Zündholz: Das feine Accessoire

Zu jener Zeit war es üblich, die Pfeife an Kerze oder Gaslampe anzuzünden, wie dies auch Grant Munro in der Erzählung Das gelbe Gesicht  zu tun pflegt. In vielen Tabakläden standen kleine Gasbrenner bereit, die den ganzen Tag brannten und an denen Passanten (nicht unbedingt nur Käufer) ihre Pfeife oder Zigarre anzünden konnten. Holmes selbst entzündet in der Erzählung Das Haus bei den Blutbuchen seine Kirschholzpfeife mit einem glimmenden Kohlestück. Dennoch waren Streichhölzer auch damals schon sehr weit verbreitet.

Ihre Qualität hatte mit der Erfindung von Phosphorhölzern erheblich zugenommen. Allerdings waren diese Zündhölzer gefährlich, sowohl für jene, die sie herstellten, als auch für diejenigen, die sich ihrer bedienten. Schlußendlich war es ein Streichholz, das in der Erzählung Silberstern die Lösung ans Licht brachte – ein Wachsstreichholz, benannt nach der römischen Göttin Vesta, der Beschützerin von Heim und Herd.

Doktor Watson trägt ständig Streichhölzer bei sich, wie aus der Erzählung Der Baumeister aus Norwood zweifelsfrei hervorgeht. Und auch Holmes wird bei Bedarf nicht jedes Mal eine brennende Kerze oder eine Gaslampe gesucht haben.

Statt dessen bittet er Watson ziemlich oft um Feuer, wie beispielsweise im besagten Baumeister aus Norwood, aber auch im Roten Kreis. Es ist sonderbar, daß ein so eingefleischter Raucher keine Streichhölzer bei sich hat und jedes Mal um sie bittet. Daher kann vermuten werden, dass Holmes jeden Morgen eine volle Schachtel mitnahm, die allerdings nachmittags bereits aufgebraucht war.

Die hier vorgestellten »Ermittlungen« können natürlich nur einen kleinen Teil der Vorlieben eines der populärsten Raucher in der Literatur wiedergeben. Wer mag, kann diesen Beitrag durch eigene Erkenntnisse ergänzen – hierfür genügt es, in einer Stunde der Muße, bei dem Genuss einer guten Pfeife oder Zigarre, die Memoiren des Sherlock Holmes aufzuschlagen und sich inspirieren zu lassen. 

 

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