Mancino Vermouth

Ein klassisches Thema modern bespielt.

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Ob Negroni, Martini oder Manhattan – viele der bedeutendsten Cocktails der Barwelt sind ohne Wermut undenkbar. Dieser aufgespritete und mit vielerei Kräutern aromatisierte Wein war ebenso undenkbar aus den Barregalen wegzudenken, wie lange Zeit als Produkt stiefmütterlich behandelt. Sonderbar, denn er ist nach wie vor die wichtigste Zutat vieler italienischer Apiritivotrends. Gleichzeitig ist er tragende Ingedienz für moderne Drink-Innovationen, die sich oft an den genannten klassischen, gerührten Drinks orientieren.

Seit dem Jahreswechsel gibt es eine neue Wermutmarke in Deutschland, die Tradition und Klassik in ihren verschiedenen Varianten vereint und darüber hinaus noch zwei besonders exotische Vertreter bietet: Mancino Vermouth.

Erfinder, Barkeeper, Kräutersammler

Genau die Spannung zwischen Tradition und Moderne inspiriert Giancarlo Mancino 2008, seine eigenen Wermut-Spirituosen zu erschaffen. Bis dahin ist er schon ein bekannter Bartender und nebenbei erfolgreicher Berater der Getränkebranche. Und obendrein ein stets gutgekleideter Italiener. Die Idee ist einfach, ein echt italienischer Vermouth, hergestellt in Handarbeit, nach klassischen Rezepten. Das Novum sollen aber mit Aromen, die es in dieser Form noch nicht oder nicht mehr gibt, sein. Vier Jahre braucht Giancarlo Mancino, bis er alle 40 Botanicals für seine Traum-Produkte gefunden hat, und im Jahre 2012 kommen die Getränke auf den Markt. Mit Erfolg: Bartender lieben ihn, genau wegen dieser Kombination aus Klassik und Innovation, die altbekannten ebenso wie neu kreierten Drinks zu Gute kommt.

Drei plus Zwei macht eine ganze Reihe Mancino

Für den Manhattan und Negroni braucht man roten Wermut und greift zum Rosso Amaranto aus 38 Botanicals, während der Bianco Ambrato sich mit seinen Chinin-, Orangen- und Holunderblütennoten in jedem Gin and Tonic wohlfühlt. Der Mancino Secco zeigt jedem Martini die mediterrane Richtung, dank den überraschenden Aromen von Majoran, Oregano und Salbei. Außerdem im Sortiment zu finden ist ein Chinato, ein Blend aus den Wermuts und einem Barbera d’Asti, einem kräftigen italienischen Rotwein.

Dieser Inbegriff italienischer Aperitivo-Kultur sollte pur oder zu Käse genossen werden. Final hat sich Giancarlo mit der japanischen Kultur beschäftigt: Der Sakura war ursprünglich als Sonderedition ausschließlich für Japan gedacht.  Wegen der großen Nachfrage gibt es den limitierten Sakura Vermouth nun auch für den Rest der Welt. Mit Kirsch- und Veilchenblüten-Blättern aromatisiert, zeigt er sich vor allem floral, bringt aber auch intensive Geschmäcker von Vanille und Pfirsich auf die Zunge.

Infos Fakten & Situationen

 

 

Alkoholgehalt: 16-18 Vol.-%

Inhalt: 0,5 l bzw. 0,75 l

UVP: 22-25 Euro

Meinung: Wermut klassisch neu erfunden, sehr interessant.

Situation: Macht endlich neue Klassiker! Experimentell gelaunt am Tresen.

Zigarre: A la façon, zum Manhattan passt immer eine süßliche Brasilzigarre.

 

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